Heute liessen wir es mal langsam angehen. Nicht, dass wir in den letzten Tagen Stress gehabt haetten. Aber es ist ja auch Al's letzte Woche, da will er sicher keine Hektik mehr haben.
Den Vormittag verbrachten wir damit, ein passendes Internet-Cafe zu finden bzw. erst einmal ueberhaupt eines zu finden. In Manly gab's eines an jeder Ecke, aber hier in Paddington?!? Wir liefen die Oxford Street entlang aber in die falsche Richtung! Irgendwann drehten wir um und liefen nochmal zurueck - und etwas weiter - und siehe da, hier gibt's auch Internet-Cafes!
Nach ein paar Stunden Berichte und eMail schreiben gings zurueck zum Hotel, um Waesche zu waschen und endlich mal zu fruehstuecken. Toast mit Tomate und Kaese ueberbacken! Lecker!!
Dann musste ich meine Schwester Kerstin anrufen, sie hat doch heute Geburtstag. Fuer 10 AUD kann man fast 1 Stunde nach Deutschland telefonieren, das ist wirklich guenstig!
Um 18.30 Uhr ging's dann zum Kino. Wir hatten doch tatsaechlich noch Karten zur Eroeffnung des Deutschen Filmfestivals ergattern koennen. Gezeigt wurde "Das Wunder von Bern"! Ich war schon ganz aufgeregt.
Der Empfang - eine Katastrophe, wir waren eindeutig nicht passend gekleidet! Aber wir hatten dennoch unseren Spass! Und Jo Baier, der deutsche Regisseur, war auch da. :) Der Film hat uns beiden sehr gut gefallen und anschliessend gab es Bier und Rotwein sowie einige Snacks - umsonst!
Wir wurden um Mitternacht gebeten zu gehen. So etwas!? Dabei haette ich so gerne noch von dem leckeren Rotwein getrunken! Aber Al war sicher froh, dass ich nichts mehr bekam. 5 Glaeser hatte ich gehabt und ich fuehlte mich als haette ich ein ganzes Fuder getrunken!
Ramona: Coober Pedy - Alice Springs
Um 4.15 Uhr hiess es schon aufstehen. Der Bus vom Hostel faehrt uns um 4.45 Uhr zum Busterminal, damit wir den Bus nach Alice Springs um 5 Uhr bekamen. Muede, schlafen!!! Der Bus hatte auch noch Verspaetung. Um 5.30 Uhr sassen wir endlich im Bus. Ich hatte sogar Glueck und hatte eine Zweierbank fuer mich alleine. So konnte ich mich gemuetlich hinlegen. Wenn man das gemuetlich nennen kann. Puenktlich zum Sonnenaufgang wachte ich wieder auf. Es sah wunderschoen aus! Und kaum war die Sonne da, sprangen auch schon die Kaenguruhs froehlich umher. Leider war in der Nacht wohl so manch ein Kaenguguh auf die Strasse gehuepft und hat das Auto oder die Trucks nicht gesehen. Ihre Kadaver wurden nun von den Wedgetail Eagles (Keilschwanzadler?) gefressen. Das sind die groessten Adler in Australien, ihre Fluegelspannweite kann bis zu 2m lang werden.
Um 14.30 Uhr kam der Bus in Alice Springs an. Ich quartierte mich im Melanka Backpackers Hostel ein. Dann ging ich auf Erkundungstour durch die Stadt. Puh, war das heiss hier. Am Ende der Stadt kam ich zu einem Huegel mit Aussichtspunkt. Der Anzac Hill. Dort stiefelte ich hinauf. Auf halber Hoehe traf ich auf eine kleine Gruppe Aboriginals. Sie waren betrunken und stritten sich. Schnell weg hier. Ein paar Meter weiter drehte ich mich nochmal um, und traute meinen Augen kaum. Der Mann sass auf einer aelteren Frau und schlug ihr immer wieder mit der Faust ins Gesicht. Dabei schrie er unentwegt: ich bring dich um! Ich war wie gelaehmt! Was sollte ich nun tun? Gehe ich dazwischen, stuerzt er sich vielleicht auf mich, sage ich nichts, wer weiss wo das endet. Da sprangen zum Glueck 2 juengere Aboriginals auf und zogen den Mann von der Frau. Puh, was fuer ein Erlebnis. Und das ist nun der erste Eindruck den ich von den Aboriginals bekommen sollte?! Hoffentlich sind nicht alle so. Der Ausblick vom Huegel war ganz nett. Alice ist umgeben von roten Bergen.
Zurueck im Hostel gab es Nudeln zum Abendessen und dann wurde fuer die morgige Tour zum Ayers Rock gepackt.
Donnerstag, April 15, 2004
Mittwoch, April 14, 2004
Ramona: Coober Pedy // Nicole: Sydney
Ramona: Coober Pedy
Um 5.20 Uhr kamen wir in Coober Pedy an. Hier wollte ich einen Zwischenstop einlegen und mir die Opal Stadt ein bisschen ansehen. Hoffentlich haben so frueh auch schon die Hostels auf. Sonst muss ich noch bis 9 Uhr auf der Strasse stehen. Aber nein, ein Backpackers Bus stand schon dort und wartete auf uns. Ich hatte zwar nichts gebucht, aber fragte trotzdem ob noch ein Bett frei waere. Und was fuer ein Zufall, es war sogar das Hostel, von dem ich in Adelaide schon gelesen hatte. Es war unterirdisch, mit vielen verwinkelten Gaengen. Die Zimmer waren nur offene Hoelen unter der Erde. Total urig!!! Ich lernte Ana aus England kennen, mit der ich mir auch das Zimmer teilte. Wir legten uns noch ein paar Stunden hin.
Um 13 Uhr hatten wir uns auf eine Tour gebucht, die uns die Stadt und die Opal Gegend zeigt. Das war total interessant. Hier sah es aus wie eine Mondlandschaft. Ueberall Erdhuegel, einer neben dem anderen. Das sind die Opal Minen. Es werden Loecher gebort und von den Loechern aus Gaenge in denen Opal gesucht wird. Wenn eine Mine geschlossen wird, duerfen die Loecher aus Sicherheitsgruenden nicht wieder zugeschuettet werden. Und so werden es mehr und mehr Erdhuegel. An einer stillgelegten Mine durften wir sogar selber nach Opal suchen. Natuerlich war hier nichts mehr zu finden. Schade.
Am Abend nach der Tour ging ich mit Ana Pizza essen. Mmmh, echt lecker. Und schon war der Tag vorbei.
Nicole: Sydney
Nach 3 Tagen am Strand hatten wir genug davon und entschieden, uns einen anderen Teil von Sydney anzuschauen. Wir suchten im Internet nach einer neuen Unterkunft und hatten dann eine Liste mit Telefonnummern. Nach einigen Anrufen fanden wir schliesslich etwas Passendes auf der anderen Seite der Stadt, in Paddington in der Naehe des Hafens. Jetzt haben wir mal keinen Lonely Planet und schon braucht man Ewigkeiten, um eine Unterkunft zu finden.
Nach 20 Minuten Fussweg, einer Faehre, einem Bus und weiteren 20 Minuten zu Fuss mit den schweren Rucksaecken kamen wir an unserem neuen Hostel an.
Am Nachmittag picknickten wir im Royal Botanic Garden und waren umgeben von vielen riesengrossen weissen Nymphensittichen. Spaeter am Abend vergnuegten wir uns in den Kneipen von Sydney.
Um 5.20 Uhr kamen wir in Coober Pedy an. Hier wollte ich einen Zwischenstop einlegen und mir die Opal Stadt ein bisschen ansehen. Hoffentlich haben so frueh auch schon die Hostels auf. Sonst muss ich noch bis 9 Uhr auf der Strasse stehen. Aber nein, ein Backpackers Bus stand schon dort und wartete auf uns. Ich hatte zwar nichts gebucht, aber fragte trotzdem ob noch ein Bett frei waere. Und was fuer ein Zufall, es war sogar das Hostel, von dem ich in Adelaide schon gelesen hatte. Es war unterirdisch, mit vielen verwinkelten Gaengen. Die Zimmer waren nur offene Hoelen unter der Erde. Total urig!!! Ich lernte Ana aus England kennen, mit der ich mir auch das Zimmer teilte. Wir legten uns noch ein paar Stunden hin.
Um 13 Uhr hatten wir uns auf eine Tour gebucht, die uns die Stadt und die Opal Gegend zeigt. Das war total interessant. Hier sah es aus wie eine Mondlandschaft. Ueberall Erdhuegel, einer neben dem anderen. Das sind die Opal Minen. Es werden Loecher gebort und von den Loechern aus Gaenge in denen Opal gesucht wird. Wenn eine Mine geschlossen wird, duerfen die Loecher aus Sicherheitsgruenden nicht wieder zugeschuettet werden. Und so werden es mehr und mehr Erdhuegel. An einer stillgelegten Mine durften wir sogar selber nach Opal suchen. Natuerlich war hier nichts mehr zu finden. Schade.
Am Abend nach der Tour ging ich mit Ana Pizza essen. Mmmh, echt lecker. Und schon war der Tag vorbei.
Nicole: Sydney
Nach 3 Tagen am Strand hatten wir genug davon und entschieden, uns einen anderen Teil von Sydney anzuschauen. Wir suchten im Internet nach einer neuen Unterkunft und hatten dann eine Liste mit Telefonnummern. Nach einigen Anrufen fanden wir schliesslich etwas Passendes auf der anderen Seite der Stadt, in Paddington in der Naehe des Hafens. Jetzt haben wir mal keinen Lonely Planet und schon braucht man Ewigkeiten, um eine Unterkunft zu finden.
Nach 20 Minuten Fussweg, einer Faehre, einem Bus und weiteren 20 Minuten zu Fuss mit den schweren Rucksaecken kamen wir an unserem neuen Hostel an.
Am Nachmittag picknickten wir im Royal Botanic Garden und waren umgeben von vielen riesengrossen weissen Nymphensittichen. Spaeter am Abend vergnuegten wir uns in den Kneipen von Sydney.
Dienstag, April 13, 2004
Nicole: Sydney // Ramona: Adelaide
Nach Bratkartoffeln zum Fruehstueck gingen wir schnorcheln. Al hatte mir bereits erzaehlt, dass das Wasser hier etwas kaelter sei als in Bali. Etwas kaelter! Ich fror bereits wie ein Schneider als ich nur knietief im Wasser war. Aber ich blieb hart und wir blieben ziemlich lange im Wasser. Es war erstaunlich, wie viele Fische wir sehen konnten.
Wir relaxten etwas am Strand (es war jedoch ziemlich kalt wenn die Wolken vor der Sonne waren), tranken heisse Schokolade und gingen dann zurueck, um noch mehr zu kochen. Mmmmh! :)
Ramona: Adelaide
Heute war ein Ausschlaftag. Um 9 Uhr gings auf. Was fuer eine Nacht! Staendiges Schnarchen von den Mitbewohnern. Nichtmal die Ohrstoepsel haben geholfen. Erstmal ein schoenes Fruehstueck. Dann ein bisschen abhaengen, und einen Spaziergang durch einen anderen Teil der Stadt. Was fand ich denn da?! Einen Markt!!! Hier gab es nur Kaese, Wurst, frisch gebackenes Brot und Obst!!! Oh man, roch das lecker!!! Ich haette am liebsten Kofferweise von allem gekauft. Aber heute Abend geht ja meine Tour nach Alice Springs los und dann kann ich es eh nicht essen. :-( Traurig ging ich zurueck zum Hostel.
Um 18.30 Uhr sass ich im Bus nach Alice Springs. Es war schon dunkel und so wurde ein Video gezeigt. Gegen 22.00 Uhr machten wir einen laengeren Stop um Pakete einzuladen. Die Tourbusse dienen im Outback auch als Postbote. Als wir wieder in den Bus einsteigen wollten, sass schon ein Aboriginal auf meinem Platz. Kein Problem, dann setze ich mich eben nach vorn, neben einem Mann war noch ein Platz frei. Doch dann kam noch ein Aboriginal und setzte sich neben mich. Der Busfahrer meinte das waere schon ok, der andere Mann koenne sich ja auf den noch frei bleibenden Sitz setzen. Doch dieser flippte total aus. Er haette schliesslich fuer den Platz bezahlt und wuerde nirgends sonst hingehen. Was fuer ein A.... Also ging ich nach hinten. Nun machte ich meine erste Bekanntschaft mit einer Aboriginal Frau. Leider konnten wir uns nicht verstaendigen, denn sie sprach kein englisch und ich kein aboriginal (oder wie man das nennt). Sie fragte nur immer: you ok? Sie machte sich etwas breit beim schlafen und hatte wohl Angst mich zu erdruecken. Wie suess. Irgendwann schlief ich dann auch ein.
Wir relaxten etwas am Strand (es war jedoch ziemlich kalt wenn die Wolken vor der Sonne waren), tranken heisse Schokolade und gingen dann zurueck, um noch mehr zu kochen. Mmmmh! :)
Ramona: Adelaide
Heute war ein Ausschlaftag. Um 9 Uhr gings auf. Was fuer eine Nacht! Staendiges Schnarchen von den Mitbewohnern. Nichtmal die Ohrstoepsel haben geholfen. Erstmal ein schoenes Fruehstueck. Dann ein bisschen abhaengen, und einen Spaziergang durch einen anderen Teil der Stadt. Was fand ich denn da?! Einen Markt!!! Hier gab es nur Kaese, Wurst, frisch gebackenes Brot und Obst!!! Oh man, roch das lecker!!! Ich haette am liebsten Kofferweise von allem gekauft. Aber heute Abend geht ja meine Tour nach Alice Springs los und dann kann ich es eh nicht essen. :-( Traurig ging ich zurueck zum Hostel.
Um 18.30 Uhr sass ich im Bus nach Alice Springs. Es war schon dunkel und so wurde ein Video gezeigt. Gegen 22.00 Uhr machten wir einen laengeren Stop um Pakete einzuladen. Die Tourbusse dienen im Outback auch als Postbote. Als wir wieder in den Bus einsteigen wollten, sass schon ein Aboriginal auf meinem Platz. Kein Problem, dann setze ich mich eben nach vorn, neben einem Mann war noch ein Platz frei. Doch dann kam noch ein Aboriginal und setzte sich neben mich. Der Busfahrer meinte das waere schon ok, der andere Mann koenne sich ja auf den noch frei bleibenden Sitz setzen. Doch dieser flippte total aus. Er haette schliesslich fuer den Platz bezahlt und wuerde nirgends sonst hingehen. Was fuer ein A.... Also ging ich nach hinten. Nun machte ich meine erste Bekanntschaft mit einer Aboriginal Frau. Leider konnten wir uns nicht verstaendigen, denn sie sprach kein englisch und ich kein aboriginal (oder wie man das nennt). Sie fragte nur immer: you ok? Sie machte sich etwas breit beim schlafen und hatte wohl Angst mich zu erdruecken. Wie suess. Irgendwann schlief ich dann auch ein.
Montag, April 12, 2004
Nicole: Sydney // Ramona: Adelaide
Wir waren ganz begeistert, da unsere Unterkunft auch eine Kueche enthielt. Dies bedeutete, dass ich das erste Mal seit Monaten wieder selbst etwas kochen konnte. Also war der naechste Stopp der Supermarket und ich war ziemlich aufgeregt - was es hier alles gab, Herz, was begehrst du. Fast wie zu Hause! Unsere Mission fuer die naechsten Tage war: Kartoffelsalat (den wir Heilig Abend ja nicht hatten), Linguini mit Thunfisch, Knoblauchbrot, Vanillejoghurt, Toast mit Tomaten, Zwiebeln und Cheddar-Kaese ueberbacken ...
Wir brachten die Einkaeufe zurueck und wanderten am Nachmittag zu einem nahe gelegenen Cliff, von wo aus wir Wale und Delfine sehen wollten. Aber obwohl wir eine ganze Weile dort oben sassen, sahen wir leider keine!
Nach dem Sonnenuntergang gingen wir zurueck und begannen unsere Mission. So verbrachten wir den Abend mit Kochen oder Essen (und etwas trinken) - mmmmh, wie lecker!
Ramona: Adelaide
Heute war es genauso ausgestorben in der Stadt wie gestern. Allerdings hatten heute ein paar Geschaefte mehr auf. Ebenfalls ein Reisebuero. Da ging ich gleich mal rein um nach einer Tour zum Ayers Rock zu fragen. Letztendlich blieb ich fast 3 Stunden dort um die Tour von Adelaide ueber Ayers Rock nach Cairns zu buchen. War ganz schoen was los heute. Nun war alles arrangiert. Am 22. April werd ich in Cairns ankommen und wieder mit Nicole zusammentreffen.
Nun hatte ich Zeit fuer Sightseeing. Ich ging ins Adelaide Goal, dem ersten Gefaengnis in Australien. Anfangs war es nur ein Schiff, dann baute man den Haeuserblock und so wurde es immer groesser. Bis 1988 wurde es noch benutzt. An die 50 Gefangene wurden hier durch den Galgen hingerichtet, darunter sogar 2 Frauen. War alles ganz schoen gruselig. In den Minizellen haette ich nicht gern hausen moegen.
Den Rest des Nachmittags schlenderte ich durch die Stadt und zum Abendessen leistete ich mir ein leckeres Sandwich. Dann rief auch schon das Bett.
Wir brachten die Einkaeufe zurueck und wanderten am Nachmittag zu einem nahe gelegenen Cliff, von wo aus wir Wale und Delfine sehen wollten. Aber obwohl wir eine ganze Weile dort oben sassen, sahen wir leider keine!
Nach dem Sonnenuntergang gingen wir zurueck und begannen unsere Mission. So verbrachten wir den Abend mit Kochen oder Essen (und etwas trinken) - mmmmh, wie lecker!
Ramona: Adelaide
Heute war es genauso ausgestorben in der Stadt wie gestern. Allerdings hatten heute ein paar Geschaefte mehr auf. Ebenfalls ein Reisebuero. Da ging ich gleich mal rein um nach einer Tour zum Ayers Rock zu fragen. Letztendlich blieb ich fast 3 Stunden dort um die Tour von Adelaide ueber Ayers Rock nach Cairns zu buchen. War ganz schoen was los heute. Nun war alles arrangiert. Am 22. April werd ich in Cairns ankommen und wieder mit Nicole zusammentreffen.
Nun hatte ich Zeit fuer Sightseeing. Ich ging ins Adelaide Goal, dem ersten Gefaengnis in Australien. Anfangs war es nur ein Schiff, dann baute man den Haeuserblock und so wurde es immer groesser. Bis 1988 wurde es noch benutzt. An die 50 Gefangene wurden hier durch den Galgen hingerichtet, darunter sogar 2 Frauen. War alles ganz schoen gruselig. In den Minizellen haette ich nicht gern hausen moegen.
Den Rest des Nachmittags schlenderte ich durch die Stadt und zum Abendessen leistete ich mir ein leckeres Sandwich. Dann rief auch schon das Bett.
Donnerstag, April 08, 2004
Kuta
Nach dem Fruehstueck ging's direkt auf zum Strand. Wir hatten uns mal wieder vorgenommen, einen Strandtag einzulegen. Der letzte in Thailand ging ja in die Hose - ob's uns heute gelingt?
Der Strand, der sich ueber 8km zieht, war kaum besucht. Lediglich einige Surfer tummelten sich im Wasser und es machte Spass, sie zu beobachten.
Ein paar Einheimische verdienen sich ihren Lebensunterhalt seit mehr als 15 Jahren am Strand. Jeden Tag verkaufen sie Fruechte, Sarongs, gehaekelte Huete, massieren, bieten Pedi- oder Manikuere an ... Allerdings ist es hier lange nicht so nervig, wie in Thailand. Hier naemlich duerfen sie nur an bestimmten Plaetzen ihre Dienste anbieten und nur einige wenige duerfen am Strand entlang laufen, um zu verkaufen.
Wir goennten uns eine halbstuendige Massage und verbrachten die restliche Zeit mit abhaengen und lesen.
Der Strand, der sich ueber 8km zieht, war kaum besucht. Lediglich einige Surfer tummelten sich im Wasser und es machte Spass, sie zu beobachten.
Ein paar Einheimische verdienen sich ihren Lebensunterhalt seit mehr als 15 Jahren am Strand. Jeden Tag verkaufen sie Fruechte, Sarongs, gehaekelte Huete, massieren, bieten Pedi- oder Manikuere an ... Allerdings ist es hier lange nicht so nervig, wie in Thailand. Hier naemlich duerfen sie nur an bestimmten Plaetzen ihre Dienste anbieten und nur einige wenige duerfen am Strand entlang laufen, um zu verkaufen.
Wir goennten uns eine halbstuendige Massage und verbrachten die restliche Zeit mit abhaengen und lesen.
Dienstag, April 06, 2004
Moni - Maumere
Ich (Nicole) stand bereits um 5.35 Uhr auf. Ich wollte in die Kirche! In die Kirche? Ja, Al, der vor zwei Jahren hier war, hatte uns erzaehlt, dass sie hier in Moni sehr schoen singen sollen. Das wollte ich mir anhoeren! Jeden Morgen um 6 Uhr ist hier Messe. Die Menschen sind sehr glaeubig (roemisch-katholisch), doch waren heute morgen nur 5 Leute in der Kirche. Allerdings aenderte sich das. Am Ende werden es vielleicht an die 20 gewesen sein - davon nur 3 Maenner. Natuerlich habe ich nichts von dem verstanden, was der Pastor gepredigt hat (war ja auf indonesisch), aber es war trotzdem interessant. Nur den Chor, den habe ich nicht gesehen und auch nicht gehoert. :(
Montags und Dienstags ist in Moni immer Markt. Wahnsinn, wie viele Menschen sich dann in diesen kleinen Ort verlaufen. Es ist wie Kirmes! Die Menschen verkaufen wieder allen moeglichen Kram. Auch frischen Tabak und Betel-Nuesse. Erinnert ihr euch an den philippinischen Kaugummi? Den gibt es hier auf Flores auch zuhauf und wir mussten aufpassen, nicht rot angespuckt zu werden. :)
Um 12.15 Uhr sprangen wir auf den Bus nach Maumere auf. Endlich durften wir mal wieder auf dem Dach sitzen! Die Fahrt fuehrte erneut auf und ab, um enge Kurven auf engen Strassen und wir mussten hoellisch aufpassen, nicht von Aesten und Blaettern der Baeume, die ueber die Strasse haengen, weggefegt zu werden. Die Menschen, vor allem Kinder, scheinen sich noch sehr zu freuen, wenn sie Auslaender (Weisse?) sehen. Wir fuehlten uns wie Stars, denn alle winkten uns zu, lachten und zeigten mit dem Finger auf uns.
In Maumere goennten wir uns ausnahmsweise mal ein *****-Hotel. Zwei Betten mit ordentlichen Matratzen, einem Ventilator, der auch richtig was hergab, einer 'Sitz-Toilette' und einer Dusche, aus deren Duschkopf auch Wasser kam.
Wir besorgten uns fuer den naechsten Tag ein Flugticket nach Denpasar/Bali. Ueber Land wollen wir naemlich nicht mehr zurueck nach Bali reisen. Dann schauten wir uns etwas das Staedtchen an, assen PopMie zu Abend - mmmh, wie lecker - beantworteten endlich mal unsere ganzen eMails.
Montags und Dienstags ist in Moni immer Markt. Wahnsinn, wie viele Menschen sich dann in diesen kleinen Ort verlaufen. Es ist wie Kirmes! Die Menschen verkaufen wieder allen moeglichen Kram. Auch frischen Tabak und Betel-Nuesse. Erinnert ihr euch an den philippinischen Kaugummi? Den gibt es hier auf Flores auch zuhauf und wir mussten aufpassen, nicht rot angespuckt zu werden. :)
Um 12.15 Uhr sprangen wir auf den Bus nach Maumere auf. Endlich durften wir mal wieder auf dem Dach sitzen! Die Fahrt fuehrte erneut auf und ab, um enge Kurven auf engen Strassen und wir mussten hoellisch aufpassen, nicht von Aesten und Blaettern der Baeume, die ueber die Strasse haengen, weggefegt zu werden. Die Menschen, vor allem Kinder, scheinen sich noch sehr zu freuen, wenn sie Auslaender (Weisse?) sehen. Wir fuehlten uns wie Stars, denn alle winkten uns zu, lachten und zeigten mit dem Finger auf uns.
In Maumere goennten wir uns ausnahmsweise mal ein *****-Hotel. Zwei Betten mit ordentlichen Matratzen, einem Ventilator, der auch richtig was hergab, einer 'Sitz-Toilette' und einer Dusche, aus deren Duschkopf auch Wasser kam.
Wir besorgten uns fuer den naechsten Tag ein Flugticket nach Denpasar/Bali. Ueber Land wollen wir naemlich nicht mehr zurueck nach Bali reisen. Dann schauten wir uns etwas das Staedtchen an, assen PopMie zu Abend - mmmh, wie lecker - beantworteten endlich mal unsere ganzen eMails.
Sonntag, April 04, 2004
Bajawa - Moni
Um 6.20 Uhr holte uns der Bus vor der Zimmertuer ab. Da noch nicht viele Leute im Bus waren, setzten wir uns gleich auf die Rueckbank. Hier war es zwar am kaeltesten, weil die Tuer staendig auf war, aber hier hatten wir auch am meisten Platz fuer die Fuesse. Noch! Denn nach gut 5 Stunden Fahrt kamen wir in Ende an. Ende? Ist das das Ende unserer Reise? Nein, hier steigen nur noch mehr Leute zu! Oh je, die wollen hier alle noch rein? Wir hatten keine Wahl. Neben Rucksaecken sassen wir arg gequetscht auf der Rueckbank, vor uns die Fuesse auf grossen Kisten. Allerdings dienten unsere Fuesse auch als Sitzplatz fuer die anderen, unsere Schienbeine waren die Rueckenlehnen. Die Rucksaecke rutschten auf mich, der Hintern tat sowieso schon vom langen Sitzen weh ... nur gut, dass die Fahrt bis Moni nur noch 2 Stunden dauert. :)
Moni ist ein kleines Dorf, schoen gelegen und umgeben von Bergen. Wir checkten bei den Watugana Bungalows ein. Allerdings bekamen wir ein Zimmer, keinen Bungalow. Das war wohl mal, denn die Touristen scheinen das Bett einer Matratze auf dem Boden vorzuziehen. Wir koennen das nicht verstehen, aber gut ...
Da es wie aus Eimern goss, tranken wir erst einmal gemuetlich eine Tasse Tee. Kaffee und Tee gibt es hier den ganzen Tag umsonst.
Als es aufgehoert hatte zu regnen, erkundeten wir Moni. Aber es war ja klar, viel zu sehen gibt's hier nicht. So war es ein netter Spaziergang.
Das Abendessen wollten wir gegenueber von unserem Zimmer einnehmen. Spaghetti Cheese und einen Fruchtsaft bitte. Fruchtsaft koennen sie momentan nicht machen, da es erst ab 18 Uhr Strom gibt. OK, dann haette ich gerne eine Cola. Cola? Haben wir nicht mehr. Grrrrr .... tja, und die Spaghetti gibt's auch nicht mehr. Na gut, dann gehen wir eben nach nebenan!
Wie gut wir daran taten. Hier war die Cola nicht nur eiskalt sondern auch guenstiger und die Spaghetti Cheese waren allererste Sahne!
Die Koechin leistete uns beim Essen gar Gesellschaft und erzaehlte von ihrem Leben in Moni.
Moni ist ein kleines Dorf, schoen gelegen und umgeben von Bergen. Wir checkten bei den Watugana Bungalows ein. Allerdings bekamen wir ein Zimmer, keinen Bungalow. Das war wohl mal, denn die Touristen scheinen das Bett einer Matratze auf dem Boden vorzuziehen. Wir koennen das nicht verstehen, aber gut ...
Da es wie aus Eimern goss, tranken wir erst einmal gemuetlich eine Tasse Tee. Kaffee und Tee gibt es hier den ganzen Tag umsonst.
Als es aufgehoert hatte zu regnen, erkundeten wir Moni. Aber es war ja klar, viel zu sehen gibt's hier nicht. So war es ein netter Spaziergang.
Das Abendessen wollten wir gegenueber von unserem Zimmer einnehmen. Spaghetti Cheese und einen Fruchtsaft bitte. Fruchtsaft koennen sie momentan nicht machen, da es erst ab 18 Uhr Strom gibt. OK, dann haette ich gerne eine Cola. Cola? Haben wir nicht mehr. Grrrrr .... tja, und die Spaghetti gibt's auch nicht mehr. Na gut, dann gehen wir eben nach nebenan!
Wie gut wir daran taten. Hier war die Cola nicht nur eiskalt sondern auch guenstiger und die Spaghetti Cheese waren allererste Sahne!
Die Koechin leistete uns beim Essen gar Gesellschaft und erzaehlte von ihrem Leben in Moni.
Freitag, April 02, 2004
Labuanbajo - Bajawa
Wir wurden um 6 Uhr vom Hotelangestellten Victor geweckt, der uns auch gleich unser Fruehstueck auf dem Zimmer servierte. Welch ein Service!
Heute soll’s mit dem Bus nach Bajawa gehen, – Zwischenstation auf dem Weg nach Moni und dem Kelimotu-Berg. Wieder liegen acht oder neun, wenn nicht gar 10 Stunden Busfahrt vor uns.
Der Bus fuhr um 6.30 Uhr vor. Wir waren die ersten, die einstiegen und konnten uns so gleich vorne hinsetzen. Aber mein Gott, wie riecht’s denn hier? Ach du liebes bisschen, der halbe Bus ist voll getesselt mit Fisch! Schlimmer als auf dem Fischmarkt!
Wir luden noch ein paar Leute ein und um 6.50 Uhr konnte es endlich losgehen. Die Fahrt war mehr oder weniger halsbrecherisch, auf engen dicht bewachsenen Strassen, immer wieder auf und ab, Haarnadelkurven und Serpentinen … Wenn uns hier mal nicht schlecht wird!
Erst gegen 17 Uhr erreichten wir Bajawa, das 1100m hoch liegt. Endlich mal ist es von der Temperatur her angenehm. Wir checkten ein und spazierten dann noch etwas durchs kleine Staedtchen. Auch hier scheinen nicht viele Touristen zu sein, da wir immer wieder angestarrt werden. Oder sehen wir wirklich so komisch aus?
Heute soll’s mit dem Bus nach Bajawa gehen, – Zwischenstation auf dem Weg nach Moni und dem Kelimotu-Berg. Wieder liegen acht oder neun, wenn nicht gar 10 Stunden Busfahrt vor uns.
Der Bus fuhr um 6.30 Uhr vor. Wir waren die ersten, die einstiegen und konnten uns so gleich vorne hinsetzen. Aber mein Gott, wie riecht’s denn hier? Ach du liebes bisschen, der halbe Bus ist voll getesselt mit Fisch! Schlimmer als auf dem Fischmarkt!
Wir luden noch ein paar Leute ein und um 6.50 Uhr konnte es endlich losgehen. Die Fahrt war mehr oder weniger halsbrecherisch, auf engen dicht bewachsenen Strassen, immer wieder auf und ab, Haarnadelkurven und Serpentinen … Wenn uns hier mal nicht schlecht wird!
Erst gegen 17 Uhr erreichten wir Bajawa, das 1100m hoch liegt. Endlich mal ist es von der Temperatur her angenehm. Wir checkten ein und spazierten dann noch etwas durchs kleine Staedtchen. Auch hier scheinen nicht viele Touristen zu sein, da wir immer wieder angestarrt werden. Oder sehen wir wirklich so komisch aus?
Mittwoch, März 31, 2004
Labuanbajo
Unser Wecker klingelte um 6.15 Uhr. Wir packten unsere Sachen und gingen zum Fruehstueck. Auch hier eine Tasse Tee und Toast, das keines war. Um kurz vor 7 Uhr waren wir am Tauchshop. Locky, unser australischer Dive Master, war auch schon da. Man packte unser ganzes Equipment auf ein Longtailboot – das ist aber nicht das Speedboot, von dem man gestern gesprochen hatte, oder? - und um 7.20 Uhr ging’s los. Locky klaerte uns gleich auf – doch, das ist das Speedboot! Ah ja?! Dann wollen wir die normalen Boote gar nicht sehen.
Die Fahrt zur ersten Dive Site dauerte eine knappe Stunde und die ruhige See war sehr angenehm. Unter Wasser sahen wir bunte Korallen, jedoch nicht so gross wie in Thailand oder gar auf den Philippinen. Aber jede Menge Muraenen gab’s hier auch. Und Lionfische. Locky zeigte uns viele kleine Lebewesen, wie Schnecken oder Shrimps, die wir gar nicht gesehen haetten. Kurz vor Ende des ersten Tauchgangs sahen wir dann noch eine schwimmende Hawksbill-Schildkroete.
Dann wurden wir auf die Insel Rinca gebracht. Auch hier leben die Komodo-Warane, wenn auch nicht so grosse wie die auf Komodo. Aber eventuell sieht man hier dafuer auch viele andere wild lebende Tiere wie z. Bsp. Affen, Pferde, Wildschweine oder Wasserbueffel.
Locky brachte uns zum Buero, wo wir jeder 20.000 Rp Eintritt fuer den Komodo National Park zahlen mussten. Dieser gilt drei Tage und um zu tauchen, brauchen wir das Ticket auch. Jetzt noch einen Guide, der uns zu den Waranen fuehren soll.
Gleich neben/unter der Cafeteria lagen die ersten sieben, acht Warane ruhig im Schatten. Sie haben einen grossen Koerper, vier grosse, kraeftige Beine mit 5 grossen Krallen an den Zehen. Der lange, dicke Schwanz dient als Ruder oder auch als potentielle Waffe. Der Koerper ist mit rauhen Schuppen wie Zacken uebersaet. Mit ihren kraeftigen Beinen koennen die Warane kurze Strecken sprinten. Ihren Schwanz heben sie dabei an.
Sind sie bedroht, ziehen sie sich an ihre normalen Ruheplaetze zurueck: Loecher, Wasser und fuer die kleinen auch Baeume. Werden sie jedoch in eine Ecke gedraengt, koennen sie richtig gefaehrlich werden und greifen gar einen wesentlich groesseren Gegner an. Ihre besten Waffen sind die scharfen Zaehne und die scharfen Krallen.
Komodo-Warane ernaehren sich von Wildschwein, Reh oder Wasserbueffeln, die auch auf den Inseln leben. Ja, die Warane essen sogar tote Warane. Sie essen aehnlich wie Schlangen und koennen ihr Maul soweit aufreissen, dass sie sogar eine Ziege komplett verschlucken koennen.
Die Warane gehoeren nicht zur Gruppe der Dinosaurier sondern zur Gruppe der Echsen. Es ist heute ein geschuetztes Tier und bis heute weiss man nicht, warum die Warane nur auf und um Komodo leben.
Wir hatten uns fuer den 5 km langen Trek entschieden und in der prallen Mittagssonne liefen wir durch den Nationalpark. Wir sahen Affen, Wasserbueffel und leider nur einen wild lebenden Waran. Aber besser als nichts! Jedoch waren wir beide etwas von der Groesse der Warane enttaeuscht, hatten wir doch Bilder gesehen … Fuer uns war es nichts Besonderes, eben eine sehr grosse Echse.
Nach dem Mittagessen auf dem Boot tauchten wir noch mal an der Insel Kelor. Insgesamt 72 Minuten waren wir unter Wasser und wir sahen viele schoene und auch grosse Fische.
Die Fahrt zur ersten Dive Site dauerte eine knappe Stunde und die ruhige See war sehr angenehm. Unter Wasser sahen wir bunte Korallen, jedoch nicht so gross wie in Thailand oder gar auf den Philippinen. Aber jede Menge Muraenen gab’s hier auch. Und Lionfische. Locky zeigte uns viele kleine Lebewesen, wie Schnecken oder Shrimps, die wir gar nicht gesehen haetten. Kurz vor Ende des ersten Tauchgangs sahen wir dann noch eine schwimmende Hawksbill-Schildkroete.
Dann wurden wir auf die Insel Rinca gebracht. Auch hier leben die Komodo-Warane, wenn auch nicht so grosse wie die auf Komodo. Aber eventuell sieht man hier dafuer auch viele andere wild lebende Tiere wie z. Bsp. Affen, Pferde, Wildschweine oder Wasserbueffel.
Locky brachte uns zum Buero, wo wir jeder 20.000 Rp Eintritt fuer den Komodo National Park zahlen mussten. Dieser gilt drei Tage und um zu tauchen, brauchen wir das Ticket auch. Jetzt noch einen Guide, der uns zu den Waranen fuehren soll.
Gleich neben/unter der Cafeteria lagen die ersten sieben, acht Warane ruhig im Schatten. Sie haben einen grossen Koerper, vier grosse, kraeftige Beine mit 5 grossen Krallen an den Zehen. Der lange, dicke Schwanz dient als Ruder oder auch als potentielle Waffe. Der Koerper ist mit rauhen Schuppen wie Zacken uebersaet. Mit ihren kraeftigen Beinen koennen die Warane kurze Strecken sprinten. Ihren Schwanz heben sie dabei an.
Sind sie bedroht, ziehen sie sich an ihre normalen Ruheplaetze zurueck: Loecher, Wasser und fuer die kleinen auch Baeume. Werden sie jedoch in eine Ecke gedraengt, koennen sie richtig gefaehrlich werden und greifen gar einen wesentlich groesseren Gegner an. Ihre besten Waffen sind die scharfen Zaehne und die scharfen Krallen.
Komodo-Warane ernaehren sich von Wildschwein, Reh oder Wasserbueffeln, die auch auf den Inseln leben. Ja, die Warane essen sogar tote Warane. Sie essen aehnlich wie Schlangen und koennen ihr Maul soweit aufreissen, dass sie sogar eine Ziege komplett verschlucken koennen.
Die Warane gehoeren nicht zur Gruppe der Dinosaurier sondern zur Gruppe der Echsen. Es ist heute ein geschuetztes Tier und bis heute weiss man nicht, warum die Warane nur auf und um Komodo leben.
Wir hatten uns fuer den 5 km langen Trek entschieden und in der prallen Mittagssonne liefen wir durch den Nationalpark. Wir sahen Affen, Wasserbueffel und leider nur einen wild lebenden Waran. Aber besser als nichts! Jedoch waren wir beide etwas von der Groesse der Warane enttaeuscht, hatten wir doch Bilder gesehen … Fuer uns war es nichts Besonderes, eben eine sehr grosse Echse.
Nach dem Mittagessen auf dem Boot tauchten wir noch mal an der Insel Kelor. Insgesamt 72 Minuten waren wir unter Wasser und wir sahen viele schoene und auch grosse Fische.
Montag, März 29, 2004
Sape
Ramona stand um kurz nach 6 Uhr auf und lief zum Faehrhafen. Wollen doch mal sehen, ob man uns wieder reinlegen wollte … Nein, dieses Mal nicht. Die Faehre nach Labuanbajo in Flores legt tatsaechlich erst morgen um 8 Uhr ab. So konnten wir wenigstens noch etwas schlafen.
Gegen 10.45 Uhr rappelten wir uns auf. Viel zu tun gibt’s hier ja nicht. Internet? Wahrscheinlich weiss man hier gar nicht, was das ist. Also, Tagebuch und auch Schwimmsachen eingepackt, vielleicht finden wir ja ein lauschiges Plaetzchen.
Wir riefen Pat im Reisebuero in Thailand an, um unseren Flug von Bali nach Adelaide um eine Woche zu verschieben. “Oh, gefaellt es euch so gut auf Bali?”, lachte sie. Wenn sie wuesste …
Sape liegt etwa 4 km vom Faehrhafen entfernt und in bulliger Hitze machten wir uns auf den Weg. Wollten auch sicher stellen, dass wir hier wirklich nichts verpassen. Auf dem ganzen Weg bot sich uns ein trauriges Bild. Kinder, die uns mit “Hello Mister” begruessten, wollten nur Geld oder Kugelschreiber. Die Pferde vor ihren Kutschen waren duerr und ausgemergelt, teilweise lahm oder auch blind auf einem Auge. Dennoch scheinen diese Pferdekutschen hier das Hauptfortbewegungsmittel. Die Strasse, eine ewig lange Gerade, brachte auch keine Abwechslung in unseren Spaziergang.
In Sape gab’s ‘ne kuehle Cola zur Abkuehlung und wir liefen die 4 km auch schoen brav wieder zurueck. Eine Fahrt mit der Kutsche kam fuer uns nicht in Frage.
Was tun im Hotel? Man, ist das langweilig. Auch zum Tagebuch schreiben konnten wir uns nicht aufraffen. Also beobachteten wir die Kids beim Volley- und/oder Fussball und warteten, bis es dunkel wurde. Ein schoenes Restaurant gab’s hier auch nicht, somit war mal wieder ‘PopMie’ angesagt. Nicht mal Alkohol war aufzutreiben …
Nach der ‘Dusche’ – auch hier nur ein Mandi mit kaltem und dreckigem (!) Wasser, das man aus Schoepfkellen auf sich giesst – machten wir es uns mehr oder weniger bequem auf unserem Bett und verbrachten den Rest des Abends mit Lesen.
Gegen 10.45 Uhr rappelten wir uns auf. Viel zu tun gibt’s hier ja nicht. Internet? Wahrscheinlich weiss man hier gar nicht, was das ist. Also, Tagebuch und auch Schwimmsachen eingepackt, vielleicht finden wir ja ein lauschiges Plaetzchen.
Wir riefen Pat im Reisebuero in Thailand an, um unseren Flug von Bali nach Adelaide um eine Woche zu verschieben. “Oh, gefaellt es euch so gut auf Bali?”, lachte sie. Wenn sie wuesste …
Sape liegt etwa 4 km vom Faehrhafen entfernt und in bulliger Hitze machten wir uns auf den Weg. Wollten auch sicher stellen, dass wir hier wirklich nichts verpassen. Auf dem ganzen Weg bot sich uns ein trauriges Bild. Kinder, die uns mit “Hello Mister” begruessten, wollten nur Geld oder Kugelschreiber. Die Pferde vor ihren Kutschen waren duerr und ausgemergelt, teilweise lahm oder auch blind auf einem Auge. Dennoch scheinen diese Pferdekutschen hier das Hauptfortbewegungsmittel. Die Strasse, eine ewig lange Gerade, brachte auch keine Abwechslung in unseren Spaziergang.
In Sape gab’s ‘ne kuehle Cola zur Abkuehlung und wir liefen die 4 km auch schoen brav wieder zurueck. Eine Fahrt mit der Kutsche kam fuer uns nicht in Frage.
Was tun im Hotel? Man, ist das langweilig. Auch zum Tagebuch schreiben konnten wir uns nicht aufraffen. Also beobachteten wir die Kids beim Volley- und/oder Fussball und warteten, bis es dunkel wurde. Ein schoenes Restaurant gab’s hier auch nicht, somit war mal wieder ‘PopMie’ angesagt. Nicht mal Alkohol war aufzutreiben …
Nach der ‘Dusche’ – auch hier nur ein Mandi mit kaltem und dreckigem (!) Wasser, das man aus Schoepfkellen auf sich giesst – machten wir es uns mehr oder weniger bequem auf unserem Bett und verbrachten den Rest des Abends mit Lesen.
Samstag, März 27, 2004
Bukittinggi – Padangbai / Bali
Um 8 Uhr sassen wir bereits wieder beim Fruehstueck – Toast aus der Pfanne und ein Glas Tee. Ronnie leistete uns Gesellschaft und wir unterhielten uns ueber die Unterschiede zwischen Indonesien und Deutschland. Diskussionsstoff fuer Stunden, aber unser Bus holte uns um 8.45 Uhr ab. Was? Executive Bus? Was hatten wir denn hier bei Ronnie gebucht? 20.000 Rp wollte er dafuer haben? Na toll. Hier hatten wir mal wieder gepennt und uns etwas aufschwatzen lassen. Jetzt sassen wir also in einem Aircon-Minibus mit drei Geschaeftsleuten und hoerten, ihr werdet es nicht glauben, deutschen Schlager!!! “Du, du, du bist alles, was ich habe auf der Welt.” Wir trauten unseren Ohren kaum – deutscher Schlager in Indonesien.
Die Fahrt zum Flughafen nach Padang dauerte gut zwei Stunden. Wir checkten sofort ein und hatten noch etwas Zeit. Der Flug nach Jakarta geht um 12.20 Uhr. Da wir mit LionAir, einer Billigfluglinie gebucht hatten, goennten wir uns auch noch ‘PopMie’, da es im Flieger sicher nichts zu essen gibt. Beim Boarden waren wir ganz clever. Wir waren die ersten, die in den zweiten Bus stiegen und somit mit bei den ersten, die in den Flieger steigen konnten. Das war natuerlich gut, so koennen wir uns die Sitze auch noch aussuchen. Tja, aber im Flieger sagte man uns, dass es hier keine freie Platzwahl gibt. OK, dann eben nicht. Wo sitzen wir denn? Sitze 2 C und 2 F. Mensch, das gibt’s ja nicht – wir fliegen Business Class. :-) Essen und Getraenke gab es auch, und zwar kostenlos. Die Billigfluglinie koennen wir nur empfehlen.
Die Wartezeit in Jakarta bis zum Weiterflug nach Padangbai/Bali um 18.45 Uhr verkuerzten wir uns mit Tagebuch schreiben. Viel mehr gab es hier am nationalen Flughafen auch nicht zu tun.
Wir landeten um kurz nach 22 Uhr in Bali. Sofort informierten wir uns, wie wir am schnellsten nach Flores kommen. Wir hatten von einer Faehre gehoert … aber nichts da. Das schnellste ist ein Flug. Nee, wollen wir nicht. OK, dann muesst ihr nach Padangbai und von dort mit der Faehre nach Lembar auf der Insel Lombok. Von dort koennt ihr dann mit der Faehre nach Flores. Schoen, wann geht die Faehre in Padangbai? 24 Stunden lang … genial, schnell die Sachen geschnappt und mit einem Taxi nach Padangbai. 2 Stunden dauerte die Fahrt fuer nicht mal 20 Euro. Das sind Preise hier!
Die Fahrt zum Flughafen nach Padang dauerte gut zwei Stunden. Wir checkten sofort ein und hatten noch etwas Zeit. Der Flug nach Jakarta geht um 12.20 Uhr. Da wir mit LionAir, einer Billigfluglinie gebucht hatten, goennten wir uns auch noch ‘PopMie’, da es im Flieger sicher nichts zu essen gibt. Beim Boarden waren wir ganz clever. Wir waren die ersten, die in den zweiten Bus stiegen und somit mit bei den ersten, die in den Flieger steigen konnten. Das war natuerlich gut, so koennen wir uns die Sitze auch noch aussuchen. Tja, aber im Flieger sagte man uns, dass es hier keine freie Platzwahl gibt. OK, dann eben nicht. Wo sitzen wir denn? Sitze 2 C und 2 F. Mensch, das gibt’s ja nicht – wir fliegen Business Class. :-) Essen und Getraenke gab es auch, und zwar kostenlos. Die Billigfluglinie koennen wir nur empfehlen.
Die Wartezeit in Jakarta bis zum Weiterflug nach Padangbai/Bali um 18.45 Uhr verkuerzten wir uns mit Tagebuch schreiben. Viel mehr gab es hier am nationalen Flughafen auch nicht zu tun.
Wir landeten um kurz nach 22 Uhr in Bali. Sofort informierten wir uns, wie wir am schnellsten nach Flores kommen. Wir hatten von einer Faehre gehoert … aber nichts da. Das schnellste ist ein Flug. Nee, wollen wir nicht. OK, dann muesst ihr nach Padangbai und von dort mit der Faehre nach Lembar auf der Insel Lombok. Von dort koennt ihr dann mit der Faehre nach Flores. Schoen, wann geht die Faehre in Padangbai? 24 Stunden lang … genial, schnell die Sachen geschnappt und mit einem Taxi nach Padangbai. 2 Stunden dauerte die Fahrt fuer nicht mal 20 Euro. Das sind Preise hier!
Donnerstag, März 25, 2004
Bukittinggi
Ich (Nicole) war schon seit 8 Uhr wach. Warum nur? Ich hatte doch kaum geschlafen und den Wecker hatten wir uns auch erst fuer 9 Uhr gestellt. Wie der Tag wohl verlaufen wird, wenn wir beide nicht ausgeschlafen sind?
Wir machten uns fertig und gingen zur Rezeption, wo wir uns einige Informationen ueber Bukittinggi und Umgebung geben liessen. Es dauerte nicht lange, da tauchte die Englaenderin auf, die uns schon auf der Faehre nach Belawan aufgefallen war, weil sie staendig an ihrem Freund rummaeckerte. Der Freund kam auch gleich hinterher und erneut stritten sich die beiden lauthals. Das konnte man gar nicht ueberhoeren und selbst die Hotelangestellten schuettelten den Kopf. So schlimm ist es bei Ramona und mir aber nicht - auch wenn wir nicht ausgeschlafen haben!
Da wir vom Bus fahren die Nase noch nicht voll hatten, setzten wir uns gleich nochmal in einen. 2 Stunden dauerte die Fahrt nach Bonjol. Was gibt's hier? Den Aequator! Es gibt nicht viele Plaetze, wo man den Aequator ueber Land ueberqueren kann. Wir haben es heute gemacht und standen sogar mit einem Bein auf der Nordhalbkugel und mit dem anderen auf der Suedhalbkugel.
Die Fahrt zurueck nach Bukittinggi war schlimmer als die 17 Stunden in der Nacht zuvor. Ich sass zusammengequetscht mit vier Indonesiern/innen auf einer Sitzbank, wo normalerweise vier Leute Platz haben. Von den Knien, die sich in den Vordersitz drueckten, ganz zu schweigen. Ich war froh, als wir endlich in Bukittinggi ankamen.
Etwas laufen waere jetzt schoen, aber die Bushaltestelle lag ausserhalb und ohne Karte verlaufen wir uns sicher. Also doch nochmal in den Bus. Wenigstens in die Stadtmitte, so dass wir von dort zum Panorama-Ausblick gehen koennen. Der Ausblick auf den 'Canyon' war schoen, aber nicht so gigantisch, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Wir schauten uns auch noch die Hoehle an, die im Zweiten Weltkrieg von den Japanern gebaut wurden. Hier wurden wir von einem Indonesier begleitet, obwohl wir ihn gar nicht gefragt hatten. Was der wohl wieder will? Es ist hier wirklich schwer, etwas auf eigene Faust zu machen. Das liegt sicher daran, dass momentan Nebensaison ist und die Guides nur auf die Touris warten.
Den Abend verbrachten wir im Internet - mal wieder viel laenger als geplant.
Wir machten uns fertig und gingen zur Rezeption, wo wir uns einige Informationen ueber Bukittinggi und Umgebung geben liessen. Es dauerte nicht lange, da tauchte die Englaenderin auf, die uns schon auf der Faehre nach Belawan aufgefallen war, weil sie staendig an ihrem Freund rummaeckerte. Der Freund kam auch gleich hinterher und erneut stritten sich die beiden lauthals. Das konnte man gar nicht ueberhoeren und selbst die Hotelangestellten schuettelten den Kopf. So schlimm ist es bei Ramona und mir aber nicht - auch wenn wir nicht ausgeschlafen haben!
Da wir vom Bus fahren die Nase noch nicht voll hatten, setzten wir uns gleich nochmal in einen. 2 Stunden dauerte die Fahrt nach Bonjol. Was gibt's hier? Den Aequator! Es gibt nicht viele Plaetze, wo man den Aequator ueber Land ueberqueren kann. Wir haben es heute gemacht und standen sogar mit einem Bein auf der Nordhalbkugel und mit dem anderen auf der Suedhalbkugel.
Die Fahrt zurueck nach Bukittinggi war schlimmer als die 17 Stunden in der Nacht zuvor. Ich sass zusammengequetscht mit vier Indonesiern/innen auf einer Sitzbank, wo normalerweise vier Leute Platz haben. Von den Knien, die sich in den Vordersitz drueckten, ganz zu schweigen. Ich war froh, als wir endlich in Bukittinggi ankamen.
Etwas laufen waere jetzt schoen, aber die Bushaltestelle lag ausserhalb und ohne Karte verlaufen wir uns sicher. Also doch nochmal in den Bus. Wenigstens in die Stadtmitte, so dass wir von dort zum Panorama-Ausblick gehen koennen. Der Ausblick auf den 'Canyon' war schoen, aber nicht so gigantisch, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Wir schauten uns auch noch die Hoehle an, die im Zweiten Weltkrieg von den Japanern gebaut wurden. Hier wurden wir von einem Indonesier begleitet, obwohl wir ihn gar nicht gefragt hatten. Was der wohl wieder will? Es ist hier wirklich schwer, etwas auf eigene Faust zu machen. Das liegt sicher daran, dass momentan Nebensaison ist und die Guides nur auf die Touris warten.
Den Abend verbrachten wir im Internet - mal wieder viel laenger als geplant.
Dienstag, März 23, 2004
Tuk Tuk
Heute war mal lange schlafen angesagt. Doch um 9 Uhr standen wir auf, es war zu heiss. Nach einem gemuetlichen Fruehstueck entschieden wir uns, die Insel mit dem Motorrad zu erkunden.
Um 11.30 Uhr ging es los. Bis zu den Hot Springs waren es 43 km, sie waren unser Ziel. Gemuetlich fuhren wir durchs Gruene, vorbei an vielen vielen Kirchen, Batak-Haeusern. Immer wieder mal musste heftig gebremst werden, weil Kinder auf der Strasse spielten, ein Bulle quer stand, es ueber Holzbruecken ging, in denen hin und wieder auch mal Holzlatten fehlten, ... es war ein Riesenspass. Mit teilweise 80km/h brausten wir durch die Gegend. Und alles ohne Helm oder weitere Schutzkleidung - in Deutschland undenkbar, hier ganz normal.
Als wir gegn 14.30 Uhr bei den Hot Springs ankamen, entschieden wir, dass es eigentlich viel zu heiss ist, um dort drin zu baden. Also gab's erst einmal ein gutes Mittagessen und eine kuehle Cola. Kuehle Getraenke sind hier in Sumatra uebrigens gar nicht so einfach zu finden - die wenigsten Shops haben Kuehlschraenke.
Wenn schon nicht in den Hot Springs baden, dann sollten wir wenigstens zum Viewpoint. Wir kurvten noch einige Zeit durch die Praerie, allerdings schafften wir es nicht bis auf den Gipfel. Es braute sich dort am Himmel etwas zusammen und mit unserem Sprit sah es auch nicht mehr so rosig aus.
Nach einer heissen Dusche - ja, in der Tat hatten wir hier mal wieder eine heisse Dusche! - gab es ein leckeres Abendessen, das wir mit dem Finnen Tommy genossen.
Um 11.30 Uhr ging es los. Bis zu den Hot Springs waren es 43 km, sie waren unser Ziel. Gemuetlich fuhren wir durchs Gruene, vorbei an vielen vielen Kirchen, Batak-Haeusern. Immer wieder mal musste heftig gebremst werden, weil Kinder auf der Strasse spielten, ein Bulle quer stand, es ueber Holzbruecken ging, in denen hin und wieder auch mal Holzlatten fehlten, ... es war ein Riesenspass. Mit teilweise 80km/h brausten wir durch die Gegend. Und alles ohne Helm oder weitere Schutzkleidung - in Deutschland undenkbar, hier ganz normal.
Als wir gegn 14.30 Uhr bei den Hot Springs ankamen, entschieden wir, dass es eigentlich viel zu heiss ist, um dort drin zu baden. Also gab's erst einmal ein gutes Mittagessen und eine kuehle Cola. Kuehle Getraenke sind hier in Sumatra uebrigens gar nicht so einfach zu finden - die wenigsten Shops haben Kuehlschraenke.
Wenn schon nicht in den Hot Springs baden, dann sollten wir wenigstens zum Viewpoint. Wir kurvten noch einige Zeit durch die Praerie, allerdings schafften wir es nicht bis auf den Gipfel. Es braute sich dort am Himmel etwas zusammen und mit unserem Sprit sah es auch nicht mehr so rosig aus.
Nach einer heissen Dusche - ja, in der Tat hatten wir hier mal wieder eine heisse Dusche! - gab es ein leckeres Abendessen, das wir mit dem Finnen Tommy genossen.
Sonntag, März 21, 2004
Bukit Lawang - Brestagi
Wieder war es um 6 Uhr so laut wegen Karoake, weil gespuelt werden musste, etc. Da ziehen wir die Insekten im Dschungel aber doch vor. Gegen 8 Uhr standen wir auf und konnten gar nicht glauben, dass wir schon wieder abreisen sollten. Auch die Jungs und Rosa wollten, das wir noch bleiben. Aber wir waren hartnaeckig - wir koennen leider nicht mehr bleiben. Die Zeit draengt. Es gibt noch so viel zu sehen in Indonesien.
John ist am Morgen schon los nach Medan, wir fuhren mit den Jungs noch auf den Markt. Zurueck im Homestay wollten sie noch mit uns im Fluss baden. Sie liessen nichts aus, um uns zum Dableiben zu ueberreden. Aber wir blieben hart.
Um 14.30 Uhr sassen wir im Bus nach Medan. Rosa hatte uns genau aufgeschrieben, welchen Bus wir von wo nach wo nehmen muessen. Als wir um 17.20 Uhr in Medan ankamen, hiess es aber gleich, dass unser Bus nach Brestagi nur bis 17 Uhr faehrt. Oh oh, hier will man uns sicher wieder uebers Ohr hauen. Vorsicht also! Wir erkundigten uns an anderer Stelle und entschieden dann, zu einer anderen Bushaltestelle zu fahren. Gott sei Dank sass hier ein Maedel im Bus, die uns weiter helfen konnte. Aussteigen an der naechsten Haltestelle und dann in den Bus zur naechsten Haltestelle. Gar nicht so einfach. Aber wir schafften es und sassen kurz nach 18 Uhr auf dem Dach des Busses nach Brestagi. Natuerlich auf dem Dach, denn da sieht man viel mehr von der Landschaft, wir sind bei unseren Rucksaecken und wir muessen die laute Musik im Bus nicht ertragen. Mit Regen konnten wir natuerlich nicht rechnen. Und so sassen wir eine gute Viertelstunde im Dunkeln - unter einer Regenplane, die wir ueber uns und unsere Rucksaecke gezogen hatten.
Gute zwei Stunden spaeter erreichten wir das auf 1300m hoch gelegene Brestagi. Von Rosa wussten wir, wo wir uebernachten sollten und wir hatten Glueck. Wir bekamen das letzte freie Zimmer. Nach einem guten Abendessen ging es frueh ins Bett.
John ist am Morgen schon los nach Medan, wir fuhren mit den Jungs noch auf den Markt. Zurueck im Homestay wollten sie noch mit uns im Fluss baden. Sie liessen nichts aus, um uns zum Dableiben zu ueberreden. Aber wir blieben hart.
Um 14.30 Uhr sassen wir im Bus nach Medan. Rosa hatte uns genau aufgeschrieben, welchen Bus wir von wo nach wo nehmen muessen. Als wir um 17.20 Uhr in Medan ankamen, hiess es aber gleich, dass unser Bus nach Brestagi nur bis 17 Uhr faehrt. Oh oh, hier will man uns sicher wieder uebers Ohr hauen. Vorsicht also! Wir erkundigten uns an anderer Stelle und entschieden dann, zu einer anderen Bushaltestelle zu fahren. Gott sei Dank sass hier ein Maedel im Bus, die uns weiter helfen konnte. Aussteigen an der naechsten Haltestelle und dann in den Bus zur naechsten Haltestelle. Gar nicht so einfach. Aber wir schafften es und sassen kurz nach 18 Uhr auf dem Dach des Busses nach Brestagi. Natuerlich auf dem Dach, denn da sieht man viel mehr von der Landschaft, wir sind bei unseren Rucksaecken und wir muessen die laute Musik im Bus nicht ertragen. Mit Regen konnten wir natuerlich nicht rechnen. Und so sassen wir eine gute Viertelstunde im Dunkeln - unter einer Regenplane, die wir ueber uns und unsere Rucksaecke gezogen hatten.
Gute zwei Stunden spaeter erreichten wir das auf 1300m hoch gelegene Brestagi. Von Rosa wussten wir, wo wir uebernachten sollten und wir hatten Glueck. Wir bekamen das letzte freie Zimmer. Nach einem guten Abendessen ging es frueh ins Bett.
Freitag, März 19, 2004
Bukit Lawang
Was ist denn das fuer ein Radau? Uaaah, wir schlafen doch noch. Wie spaet ist es? Was? Erst 6.00 Uhr? Und unter uns laeuft schon Karaoke. Das kann doch nicht wahr sein. Wir drehen uns nochmal rum und versuchen, noch etwas zu schlafen.
Um 9.20 Uhr konnten wir starten. Ramona, John und ich folgten unseren Tourguides Eddy und Aligi. Zuerst ging's vorbei an den von den Fluten zerstoerten Haeusern. Wahnsinn, was hier innerhalb von 20 Minuten alles zerstoert wurde.
Innerhalb kurzer Zeit waren wir im Dschungel. Und zwar so richtig mitten drin. Dieser Dschungel war ganz anders als in Thailand. Viel dichter, viel wilder. Zwar gab es einen Weg, dem wir folgten, aber der war teilweise auch schon wieder richtig zugewachsen. Die Temperaturen waren tropisch und wir schwitzten sofort.
Aligi und Eddy konnten uns viel ueber die verschiedenen Pflanzen erzaehlen. Kein Wunder, mussten die beiden doch zwei Jahre in die Schule gehen, um Tourguide zu werden. Die zwei verstanden es auch prima, die Orang-Utans nachzuahmen. Wir mussten gar nicht lange warten, da naeherte sich der erste schon. Auch er war neugierig. Es war gigantisch zu beobachten, wie er sich durch die Baeume zu uns hangelte. Etwas mulmig wurde es uns dann doch - war schliesslich auch kein Kleiner. Aber Aligi und Eddy passten schon auf. Wir machten dann ein richtiges Foto-Shooting mit dem Affen. Einer nach dem anderen durfte sich vor ihn stellen. Aber bloss aufpassen.
Wir drei waren richtig happy, bereits nach so kurzer Zeit einen Orang-Utan gesehen zu haben. Nun konnten es unsere Tourguides auch laessig angehen lassen, hatten wir ihnen doch 'gedroht', wenn wir keine zu sehen bekommen. Die beiden waren sichtlich erleichtert. Es dauerte nicht lang, da bekamen wir noch einen Orang-Utan zu sehen. Diesmal einen ganz jungen. Wir waren begeistert! Das Glueck blieb auf unserer Seite. Wir sahen tatsaechlich ein Stueck weiter einen dritten Orang-Utan. Wow! Und das in freier Wildbahn!
Wir liefen noch ca. 3 Stunden durch den Dschungel, immer wieder auf und ab, klettern ueber viele meterlange Baumwurzeln, ueber Stock und Stein, bis wir gegen 14 Uhr an unserem Camp ankamen. Direkt neben einem Fluss. Da muessen wir natuerlich gleich mal reinspringen. Herrlich, das kuehle Nass!
Etwas spaeter kamen noch drei Jungs, die sich um unser Wohlergehen kuemmern sollten. Sie bekochten uns und wir liessen es uns mal wieder richtig gut gehen.
Die Nacht im Dschungel war herrlich, es war so laut mit all den Insekten, die nachts aktiv waren. Schade, dass wir das nicht aufnehmen koennen.
Um 9.20 Uhr konnten wir starten. Ramona, John und ich folgten unseren Tourguides Eddy und Aligi. Zuerst ging's vorbei an den von den Fluten zerstoerten Haeusern. Wahnsinn, was hier innerhalb von 20 Minuten alles zerstoert wurde.
Innerhalb kurzer Zeit waren wir im Dschungel. Und zwar so richtig mitten drin. Dieser Dschungel war ganz anders als in Thailand. Viel dichter, viel wilder. Zwar gab es einen Weg, dem wir folgten, aber der war teilweise auch schon wieder richtig zugewachsen. Die Temperaturen waren tropisch und wir schwitzten sofort.
Aligi und Eddy konnten uns viel ueber die verschiedenen Pflanzen erzaehlen. Kein Wunder, mussten die beiden doch zwei Jahre in die Schule gehen, um Tourguide zu werden. Die zwei verstanden es auch prima, die Orang-Utans nachzuahmen. Wir mussten gar nicht lange warten, da naeherte sich der erste schon. Auch er war neugierig. Es war gigantisch zu beobachten, wie er sich durch die Baeume zu uns hangelte. Etwas mulmig wurde es uns dann doch - war schliesslich auch kein Kleiner. Aber Aligi und Eddy passten schon auf. Wir machten dann ein richtiges Foto-Shooting mit dem Affen. Einer nach dem anderen durfte sich vor ihn stellen. Aber bloss aufpassen.
Wir drei waren richtig happy, bereits nach so kurzer Zeit einen Orang-Utan gesehen zu haben. Nun konnten es unsere Tourguides auch laessig angehen lassen, hatten wir ihnen doch 'gedroht', wenn wir keine zu sehen bekommen. Die beiden waren sichtlich erleichtert. Es dauerte nicht lang, da bekamen wir noch einen Orang-Utan zu sehen. Diesmal einen ganz jungen. Wir waren begeistert! Das Glueck blieb auf unserer Seite. Wir sahen tatsaechlich ein Stueck weiter einen dritten Orang-Utan. Wow! Und das in freier Wildbahn!
Wir liefen noch ca. 3 Stunden durch den Dschungel, immer wieder auf und ab, klettern ueber viele meterlange Baumwurzeln, ueber Stock und Stein, bis wir gegen 14 Uhr an unserem Camp ankamen. Direkt neben einem Fluss. Da muessen wir natuerlich gleich mal reinspringen. Herrlich, das kuehle Nass!
Etwas spaeter kamen noch drei Jungs, die sich um unser Wohlergehen kuemmern sollten. Sie bekochten uns und wir liessen es uns mal wieder richtig gut gehen.
Die Nacht im Dschungel war herrlich, es war so laut mit all den Insekten, die nachts aktiv waren. Schade, dass wir das nicht aufnehmen koennen.
Mittwoch, März 17, 2004
Bangkok - Penang / Malaysia
Um 9.15 Uhr erreichten wir Bangkok. Schnell die Haengematten zur Post gebracht und heim geschickt, dann sind wir die auch schon mal los. Aber was ist das? Geschlossen? Warum das denn? Die Maenner standen hinterm Schalter und grinsten sich einen. Aber bedienen wollten sie uns nicht. So was!
Wir stiegen ins Taxi und fuhren in die Touri-Strasse, um dort unser Ticket abzuholen. Ob dieses Mal alles stimmt oder ob es wieder Probleme gibt? Ja, das Ticket war auf unsere Namen ausgestellt, die Fluege alle korrekt. Perfekt. Wir liessen das Gepaeck stehen, fruehstueckten eine Kleinigkeit und gingen zur naechsten Post. Hier wollte man wenigstens arbeiten.
Im Internet-Cafe wurden dann schnell die letzten Berichte getippt und Fotos hochgeladen. Aber schnell musste es gehen, denn um 16 Uhr faehrt der Bus zum Flughafen. In allerletzter Minute schafften wir es und entspannt sassen wir, mit einem Israeli, im Taxi - ja, es war doch kein Bus - zum Flughafen.
Unser Flug war erst um 19.30 Uhr also hatten wir noch eine Menge Zeit. Im Restaurant lernten wir einen Deutschen kennen, den wir von unserer Reise begeistern konnten. Tja, und so verging die Zeit wie im Fluge und fast haetten wir vergessen, unsere letzten Baht in malaysische Ringgit bzw. indonesische Rupiah zu tauschen. Das war aber auch keine einfache Sache. Denn gerade als wir zum Geldwechselschalter kamen, waren sie alle Geld am zaehlen oder gar nicht besetzt. Wir mussten warten! Aber wir haben doch keine Zeit!! Unser Flug geht in 40 Minuten und durch die Passkontrolle muessen wir auch noch. Vom Security-Check ganz zu schweigen. Doch man liess sich nicht beirren. OK, geduldig warteten wir und konnten dann letztlich auch unser Geld tauschen.
An der Passkontrolle wurden wir dann erwischt. "Overstay - come with me." Overstay? Was? Wir sind 3 Tage laenger im Land geblieben als wir durften? Ups, das ist uns gar nicht aufgefallen. :) 600 Baht mussten wir jeder nachzahlen. Komisch, dass wir genau soviel Geld in Baht uebrig hatten.
Dann ging alles ganz schnell, durch den Security-Check und in letzter Minute noch in den Flieger. Auf geht's nach Malaysia.
22.00 Uhr - wir fliegen ueber die laengste Bruecke Asiens. 13,5 km lang. Sie verbindet Malaysia mit der malaysischen Insel Penang. So lang sieht die Bruecke aber aus der Luft gar nicht aus.
22.45 Uhr - wir haben einen malaysischen Stempel im Pass. Dabei bleiben wir nur eine Nacht. :) Gluecklicherweise treffen wir auf ein englisches Paerchen, mit denen wir ein Taxi in die Stadt teilen koennen. Sie hatten ihr Zimmer schon im voraus gebucht, aber der Preis lag deutlich ueber unserem Budget. Somit machten wir uns spaet in der Nacht noch auf die Hotelsuche.
Es war Mitternacht, als wir todmuede ins Bett fielen. Jetzt noch die bloede Malaria-Tablette nehmen - Prophylaxe fuer Flores. Hoffentlich vertragen wir die auch!
Wir stiegen ins Taxi und fuhren in die Touri-Strasse, um dort unser Ticket abzuholen. Ob dieses Mal alles stimmt oder ob es wieder Probleme gibt? Ja, das Ticket war auf unsere Namen ausgestellt, die Fluege alle korrekt. Perfekt. Wir liessen das Gepaeck stehen, fruehstueckten eine Kleinigkeit und gingen zur naechsten Post. Hier wollte man wenigstens arbeiten.
Im Internet-Cafe wurden dann schnell die letzten Berichte getippt und Fotos hochgeladen. Aber schnell musste es gehen, denn um 16 Uhr faehrt der Bus zum Flughafen. In allerletzter Minute schafften wir es und entspannt sassen wir, mit einem Israeli, im Taxi - ja, es war doch kein Bus - zum Flughafen.
Unser Flug war erst um 19.30 Uhr also hatten wir noch eine Menge Zeit. Im Restaurant lernten wir einen Deutschen kennen, den wir von unserer Reise begeistern konnten. Tja, und so verging die Zeit wie im Fluge und fast haetten wir vergessen, unsere letzten Baht in malaysische Ringgit bzw. indonesische Rupiah zu tauschen. Das war aber auch keine einfache Sache. Denn gerade als wir zum Geldwechselschalter kamen, waren sie alle Geld am zaehlen oder gar nicht besetzt. Wir mussten warten! Aber wir haben doch keine Zeit!! Unser Flug geht in 40 Minuten und durch die Passkontrolle muessen wir auch noch. Vom Security-Check ganz zu schweigen. Doch man liess sich nicht beirren. OK, geduldig warteten wir und konnten dann letztlich auch unser Geld tauschen.
An der Passkontrolle wurden wir dann erwischt. "Overstay - come with me." Overstay? Was? Wir sind 3 Tage laenger im Land geblieben als wir durften? Ups, das ist uns gar nicht aufgefallen. :) 600 Baht mussten wir jeder nachzahlen. Komisch, dass wir genau soviel Geld in Baht uebrig hatten.
Dann ging alles ganz schnell, durch den Security-Check und in letzter Minute noch in den Flieger. Auf geht's nach Malaysia.
22.00 Uhr - wir fliegen ueber die laengste Bruecke Asiens. 13,5 km lang. Sie verbindet Malaysia mit der malaysischen Insel Penang. So lang sieht die Bruecke aber aus der Luft gar nicht aus.
22.45 Uhr - wir haben einen malaysischen Stempel im Pass. Dabei bleiben wir nur eine Nacht. :) Gluecklicherweise treffen wir auf ein englisches Paerchen, mit denen wir ein Taxi in die Stadt teilen koennen. Sie hatten ihr Zimmer schon im voraus gebucht, aber der Preis lag deutlich ueber unserem Budget. Somit machten wir uns spaet in der Nacht noch auf die Hotelsuche.
Es war Mitternacht, als wir todmuede ins Bett fielen. Jetzt noch die bloede Malaria-Tablette nehmen - Prophylaxe fuer Flores. Hoffentlich vertragen wir die auch!
Montag, März 15, 2004
Ao Nang
Um 8.00 Uhr waren wir am Tauchladen. Ob es heute tatsaechlich nach Hin Muang und Hin Daeng geht? Es sind schliesslich die besten Tauchplaetze Thailands.
Man hatte unsere Sachen schon ins Speedboot geladen. Na prima, heute scheinen wir ja Glueck zu haben. Die Sonne schien, kein Woelkchen am Himmel - was wollen wir mehr? Mit an Bord waren 3 Dive Master und 8 weitere Taucher. Die Fahrt zum ersten Tauchplatz dauerte knapp 2 Stunden. Jetzt schnell ins Wasser, denn die Wellen waren doch recht hoch. Unter Wasser merkt man von diesen Wellen nichts mehr.
Wir tauchten mit Iris, einer Schweizerin, und Yumi, unseren japanischen Dive Masterin. Eine kleine Gruppe also - schoen! Wir sahen viele viele bunte und grosse Fische, doch leider keinen Hai oder Mantaray. Aber vielleicht beim naechsten Tauchgang.
Vom zweiten Tauchgang in Hin Daeng waren wir alle sehr begeistert. Ein fantastischer Tauchplatz und wir sahen unzaehlige Muraenen in verschiedenen Groessen, riesengrosse Barracudas, Krabben, Hummer, Anglerfische, Rotfeuerfische, Kofferfische,... Nicht zu vergessen die schoenen farbenfrohen Korallen. Herrlich, die Fahrt hierher hatte sich gelohnt!
Nach der Dusche ging's zum letzten Mal in unser Lieblingsrestaurant. Da es unsere vorletzte Nacht in Thailand war (die letzte verbringen wir im Zug) wollten wir das mit einem Cocktail begiessen und frueh ins Bett.
Wir setzten uns in eine Bar und es dauerte nicht lange, da kamen die beiden Amerikaner, die heute mit uns tauchen waren, zu uns. Als die Bar um 00.30 Uhr zu machte, entschieden wir noch weiter zu ziehen. Ein Drink nach dem anderen ... wir waren froh, als wir um 4.15 Uhr im Bett lagen.
Man hatte unsere Sachen schon ins Speedboot geladen. Na prima, heute scheinen wir ja Glueck zu haben. Die Sonne schien, kein Woelkchen am Himmel - was wollen wir mehr? Mit an Bord waren 3 Dive Master und 8 weitere Taucher. Die Fahrt zum ersten Tauchplatz dauerte knapp 2 Stunden. Jetzt schnell ins Wasser, denn die Wellen waren doch recht hoch. Unter Wasser merkt man von diesen Wellen nichts mehr.
Wir tauchten mit Iris, einer Schweizerin, und Yumi, unseren japanischen Dive Masterin. Eine kleine Gruppe also - schoen! Wir sahen viele viele bunte und grosse Fische, doch leider keinen Hai oder Mantaray. Aber vielleicht beim naechsten Tauchgang.
Vom zweiten Tauchgang in Hin Daeng waren wir alle sehr begeistert. Ein fantastischer Tauchplatz und wir sahen unzaehlige Muraenen in verschiedenen Groessen, riesengrosse Barracudas, Krabben, Hummer, Anglerfische, Rotfeuerfische, Kofferfische,... Nicht zu vergessen die schoenen farbenfrohen Korallen. Herrlich, die Fahrt hierher hatte sich gelohnt!
Nach der Dusche ging's zum letzten Mal in unser Lieblingsrestaurant. Da es unsere vorletzte Nacht in Thailand war (die letzte verbringen wir im Zug) wollten wir das mit einem Cocktail begiessen und frueh ins Bett.
Wir setzten uns in eine Bar und es dauerte nicht lange, da kamen die beiden Amerikaner, die heute mit uns tauchen waren, zu uns. Als die Bar um 00.30 Uhr zu machte, entschieden wir noch weiter zu ziehen. Ein Drink nach dem anderen ... wir waren froh, als wir um 4.15 Uhr im Bett lagen.
Samstag, März 13, 2004
Krabi
Das erste Mal seit Wochen blieben wir heute mal etwas laenger im Bett liegen. Es war 10.15 Uhr als wir aufstanden und uns so langsam wie moeglich strandfertig machen. Schliesslich steht heute Relaxen auf dem Programm.
Wir buchten noch eben ein Zugticket nach Bangkok fuer den 16., assen ein Sandwich zu Mittag und waren dann auf dem Weg zu den Longtail-Booten, die uns auf die Insel Railay bringen sollten. 10 Minuten dauerte die Fahrt. Hmm, wo sollen wir uns hinlegen. Platz genug war ja da am schoenen Sandstrand. Aber guck mal da, was ist das denn? Wow, da klettern sie die steile Wand hoch! Das sieht ja genial aus. Wir schauten eine Weile zu und entschieden dann, dass wir das auch machen wollen. Nachdem wir die noetigen Informationen hatten, buchten wir einen Ganztages-Kurs 'Rockclimbing' fuer Montag.
OK, jetzt aber rueber zum Strand. Aber wie sieht's denn am Himmel aus? Da drueben wird's jetzt aber ganz schoen dunkel! Macht nichts, dann haben wir sicherlich den Strand fuer uns alleine.
Auf dem Weg zur anderen Seite kamen wir an der Abzweigung zum Viewpoint vorbei. Hmmm, wo wir schon mal hier sind, sollten wir uns das aber schon anschauen, oder? Auf dem Schild steht: "Ohne Bergsteiger-Erfahrung und ohne Sicherheitsseil bitte nicht hochklettern." Na gut, den Kurs machen wir zwar erst am Montag, ein Seil haben wir auch nicht, aber wir sind doch Bergsteiger! Mt. Fuji, Mt. Sokcho, Mt. Everest - wer kann schon auf diese Erfahrung zurueck greifen? :) Wir machten uns auf den Weg - sandig war es, und manchmal richtig steil. Aber an den vielen Steinen konnte man sich bestens fest halten. Es war genial und machte richtig Spass. Zuerst zum Viewpoint und es lohnte sich wirklich! Ein herrlicher Blick runter auf den Strand mit Palmen, nur leider war es etwas bewoelkt.
Dann weiter zur Lagune. Und jetzt wurde es richtig spannend. Endlich wurden wir mal gefordert und wir mussten unseren Hosenboden und alle unsere Flexibilitaet und Gelenkigkeit einsetzen. Der Regen hatte eingesetzt, was den "Weg" teilweise noch glitschiger machte. Aber wir schafften es und belohnten uns mit einer schoenen Abkuehlung in einer herrlichen Lagune.
Entspannend konnte man diesen Tag wohl wirklich nicht nennen, aber er war total schoen!
Zum Abend noch ein tolles Essen: Pad Kapau und Kananaman Hoi - die Gerichte, die wir in Lampang gelernt haben zu kochen - liessen wir uns nun im Restaurant servieren. Ein schoener Abschluss des heutigen Tages!
Wir buchten noch eben ein Zugticket nach Bangkok fuer den 16., assen ein Sandwich zu Mittag und waren dann auf dem Weg zu den Longtail-Booten, die uns auf die Insel Railay bringen sollten. 10 Minuten dauerte die Fahrt. Hmm, wo sollen wir uns hinlegen. Platz genug war ja da am schoenen Sandstrand. Aber guck mal da, was ist das denn? Wow, da klettern sie die steile Wand hoch! Das sieht ja genial aus. Wir schauten eine Weile zu und entschieden dann, dass wir das auch machen wollen. Nachdem wir die noetigen Informationen hatten, buchten wir einen Ganztages-Kurs 'Rockclimbing' fuer Montag.
OK, jetzt aber rueber zum Strand. Aber wie sieht's denn am Himmel aus? Da drueben wird's jetzt aber ganz schoen dunkel! Macht nichts, dann haben wir sicherlich den Strand fuer uns alleine.
Auf dem Weg zur anderen Seite kamen wir an der Abzweigung zum Viewpoint vorbei. Hmmm, wo wir schon mal hier sind, sollten wir uns das aber schon anschauen, oder? Auf dem Schild steht: "Ohne Bergsteiger-Erfahrung und ohne Sicherheitsseil bitte nicht hochklettern." Na gut, den Kurs machen wir zwar erst am Montag, ein Seil haben wir auch nicht, aber wir sind doch Bergsteiger! Mt. Fuji, Mt. Sokcho, Mt. Everest - wer kann schon auf diese Erfahrung zurueck greifen? :) Wir machten uns auf den Weg - sandig war es, und manchmal richtig steil. Aber an den vielen Steinen konnte man sich bestens fest halten. Es war genial und machte richtig Spass. Zuerst zum Viewpoint und es lohnte sich wirklich! Ein herrlicher Blick runter auf den Strand mit Palmen, nur leider war es etwas bewoelkt.
Dann weiter zur Lagune. Und jetzt wurde es richtig spannend. Endlich wurden wir mal gefordert und wir mussten unseren Hosenboden und alle unsere Flexibilitaet und Gelenkigkeit einsetzen. Der Regen hatte eingesetzt, was den "Weg" teilweise noch glitschiger machte. Aber wir schafften es und belohnten uns mit einer schoenen Abkuehlung in einer herrlichen Lagune.
Entspannend konnte man diesen Tag wohl wirklich nicht nennen, aber er war total schoen!
Zum Abend noch ein tolles Essen: Pad Kapau und Kananaman Hoi - die Gerichte, die wir in Lampang gelernt haben zu kochen - liessen wir uns nun im Restaurant servieren. Ein schoener Abschluss des heutigen Tages!
Donnerstag, März 11, 2004
Krabi
Wir kamen um ca. 6.00 Uhr in Suri Taman an und mussten dort in einen Bus umsteigen. Mensch, war das kalt. Die Klimaanlage blies aus allen Loechern! Stopfen konnt man die nicht! Und hier sollen wir jetzt noch ein paar Stunden sitzen? Na, das kann ja heiter werden.
Doch wir hatten Glueck - nach etwa einer halben Stunde wurden wir abgesetzt und wir mussten auf den naechsten Bus warten. Aber man meinte es gut mit uns und wir durften in einem Minibus mitfahren, der nur 1,5 Stunden brauchte. Der grosse Bus, bei dem die Klimaanlage sicher wieder voll aufgedreht gewesen waere, braucht mindestens 3 Stunden.
Wir waren gegen 9 Uhr in Krabi und suchten uns gleich eine Unterkunft. Dummerweise jedoch nicht in Strandnaehe, so dass wir fuer die Tauchshops ins 15 km entfernte Ao Nang fahren mussten. Hier machten wir dann zwei Tauchtage bei Andy, einem Deutschen klar und suchten auch gleich eine neue Unterkunft.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand. Nicht wirklich was Schoenes, da die lauten Boote einen ganz schoen nerven koennen. Da gibt es sicher noch bessere ... wir sind ja noch ein paar Tage hier.
Doch wir hatten Glueck - nach etwa einer halben Stunde wurden wir abgesetzt und wir mussten auf den naechsten Bus warten. Aber man meinte es gut mit uns und wir durften in einem Minibus mitfahren, der nur 1,5 Stunden brauchte. Der grosse Bus, bei dem die Klimaanlage sicher wieder voll aufgedreht gewesen waere, braucht mindestens 3 Stunden.
Wir waren gegen 9 Uhr in Krabi und suchten uns gleich eine Unterkunft. Dummerweise jedoch nicht in Strandnaehe, so dass wir fuer die Tauchshops ins 15 km entfernte Ao Nang fahren mussten. Hier machten wir dann zwei Tauchtage bei Andy, einem Deutschen klar und suchten auch gleich eine neue Unterkunft.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand. Nicht wirklich was Schoenes, da die lauten Boote einen ganz schoen nerven koennen. Da gibt es sicher noch bessere ... wir sind ja noch ein paar Tage hier.
Dienstag, März 09, 2004
Bangkok
Da Al uns heute wieder verlassen hat, um nach Papua Neu Guinea zu fliegen, waren wir ab heute wieder alleine. Morgen soll es in die Krabi Provinz zum Tauchen gehen, wollen doch mal online schauen, ob es wieder Billigfluege dorthin gibt. Leider nicht und somit mussten wir wieder ins Reisebuero. Wir buchten ein Nachtzug-Ticket und haben somit noch den morgigen Tag in Bangkok. Das Ticket koennen wir spaeter im Reisebuero abholen.
Wir besorgten noch die eine oder andere Kleinigkeit und wollten dann einen relaxten Abend verbringen. Doch es sollte alles anders werden. Als wir unser Zugticket abholten, sagte man uns, dass es ein Problem mit unseren Flugtickets gibt und wir so nicht fliegen koennen. Entweder wir zahlen mehr - nicht noch mehr!! - oder wir muessen die Ziele aendern! Das kann doch nicht sein. Und dafuer haben wir gestern 4 Stunden hier gesessen, um alles klar zu machen? Oh man! Der Angestellten war anzusehen, dass es ihr sehr leid tut und sie hatte schon Kopfschmerzen, weil sie sich den ganzen Nachmittag bereits um unsere Fluege gekuemmert hatte. Wir versuchten zusammen nochmal alle moeglichen Fluege durchzugehen, doch wir kamen einfach nicht weiter. Es wurde spaeter und spaeter und so entschieden wir uns letztlich, morgen frueh nochmal vorbeizuschauen und alles klar zu machen.
So hatten wir noch ein paar Stunden, um uns im Internet schlau zu machen und eventuell andere Fluege rauszusuchen. Als dieses um Mitternacht schloss, waren wir immer noch nicht schlauer - aber um einiges mueder. Also erst einmal schlafen und vielleicht faellt uns ja ueber Nacht noch DIE Loesung ein!
Wir besorgten noch die eine oder andere Kleinigkeit und wollten dann einen relaxten Abend verbringen. Doch es sollte alles anders werden. Als wir unser Zugticket abholten, sagte man uns, dass es ein Problem mit unseren Flugtickets gibt und wir so nicht fliegen koennen. Entweder wir zahlen mehr - nicht noch mehr!! - oder wir muessen die Ziele aendern! Das kann doch nicht sein. Und dafuer haben wir gestern 4 Stunden hier gesessen, um alles klar zu machen? Oh man! Der Angestellten war anzusehen, dass es ihr sehr leid tut und sie hatte schon Kopfschmerzen, weil sie sich den ganzen Nachmittag bereits um unsere Fluege gekuemmert hatte. Wir versuchten zusammen nochmal alle moeglichen Fluege durchzugehen, doch wir kamen einfach nicht weiter. Es wurde spaeter und spaeter und so entschieden wir uns letztlich, morgen frueh nochmal vorbeizuschauen und alles klar zu machen.
So hatten wir noch ein paar Stunden, um uns im Internet schlau zu machen und eventuell andere Fluege rauszusuchen. Als dieses um Mitternacht schloss, waren wir immer noch nicht schlauer - aber um einiges mueder. Also erst einmal schlafen und vielleicht faellt uns ja ueber Nacht noch DIE Loesung ein!
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