Sonntag, März 07, 2004
Samstag, März 06, 2004
Bangkok
Wir trafen uns um 9.30 Uhr und Al gab uns einige Tipps fuer Indonesien. Dann wollten wir uns gerade auf den Weg machen, um ein paar Dinge zu erledigen, als Al erwaehnte, dass Nicole NL in Bangkok sei und wir sie evtl. treffen koennen. Schnell mal geguckt, ob sie eine eMail geschrieben hat... Ja, hatte sie. Treffen um 11.30 Uhr im Chai Restaurant, ihr Bus geht um 14 Uhr. Na, jetzt aber mal schnell, es ist immerhin schon 11.20 Uhr. Wir brauchten eine ganze Weile bis wir das Restaurant gefunden hatten aber wir schafften es noch rechtzeitig. Nicole NL war noch da und wir hatten eine Menge Neuigkeiten auszutauschen. Es war schoen, sie wieder zu sehen. Sie wird die naechsten Wochen in Myanmar verbringen und am 01.04. zurueck nach Amsterdam fliegen. Somit wird es vorerst wohl das letzte Mal gewesen sein, dass wir sie sehen. Wie schade!
Als Nicole NL im Bus zum Flughafen sass, machten Ramona und ich uns auf den Weg, um uns um eventuelle Flugtickets nach Indonesien zu kuemmern und ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Die Flugtickets hielten uns verdammt lange auf und einige Reisebueros konnten uns nicht mal direkt weiter helfen. Wir muessen am Montag nochmal hin.
Um 18.30 Uhr trafen wir uns wieder mit Al, um uns 'Runaway Jury' im Kino anzuschauen. Endlich mal wieder Popcorn. Mmmh, wie lecker!
Als Nicole NL im Bus zum Flughafen sass, machten Ramona und ich uns auf den Weg, um uns um eventuelle Flugtickets nach Indonesien zu kuemmern und ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Die Flugtickets hielten uns verdammt lange auf und einige Reisebueros konnten uns nicht mal direkt weiter helfen. Wir muessen am Montag nochmal hin.
Um 18.30 Uhr trafen wir uns wieder mit Al, um uns 'Runaway Jury' im Kino anzuschauen. Endlich mal wieder Popcorn. Mmmh, wie lecker!
Freitag, März 05, 2004
Elephant Conservation Center - Bangkok
6.45 Uhr, der Wecker klingelt. Ein letztes Mal in die Mahout-Klamotten steigen, ein letztes Mal mit Jan, Lai und Deng in den Dschungel laufen, um die Elefanten abzuholen. Mit einer Zuckerrohrstange in der Hand ging es los.
Ramona und ich waren schon etwas aufgeregt, schliesslich mussten wir heute alles alleine machen; die Pruefung stand an und nass durften wir beim Baden auf keinen Fall werden.
Es klappte alles sehr gut. Ich loeste die Kette ohne Probleme, Wandee hoerte auf mich, kam zu mir und Jan, ich konnte sie sauber machen, das Aufsitzen kein Problem und los ging's zu Ramona und Lai, die schon auf uns warteten. Zusammen gings zum Baden. Ich wurde noch etwas nervoeser, da heute Jan nichts sagen wuerde. Wie genau werden sie das wohl nehmen, das mit dem Nicht-Nass-werden? Aber das Baden war heute ueberhaupt kein Problem. Auch fuer Ramona nicht. Prima - den ersten Teil unserer Pruefung hatten wir also mit Bravour bestanden. Wenn jetzt das Tak long (Bock springen) auch noch klappt, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen!
Nach dem Fruehstueck bereitete Deng auf dem Uebungsplatz unseren Parcours vor. Ramona und ich setzten uns schonmal auf die Elefanten und dann war warten angesagt. Der Head of Mahout (HoM) musste uns schliesslich die Pruefung abnehmen. Und er liess auf sich warten. Die Elefanten wurden schon ganz unruhig und wir wollten auch endlich loslegen.
Dann endlich - Ramona durfte als erste ran. Das Auf- und Absteigen, ueberhaupt kein Problem. Dann musste sie den Parcours mit Pang Khod ablaufen. Doch Khod straeubte sich anfangs ganz schoen und Lai musste nachhelfen. Als sie aber dann dran war, lief es wie am Schnuerchen. Erst am Schluss beim rueckwaerts gehen, gab's nochmal ein paar Schwierigkeiten, aber Ramona meisterte auch die. Sie musste dann zum Holztraeger aufsetzen und ich war an der Reihe.
Wie befuerchtet, klappte das Bock springen beim ersten Mal nicht und ich musste ein zweites Mal ansetzen. Na, das faengt ja gut an. Aber Wandee war klasse drauf. Sie hoerte auf jedes Wort, auf jeden Kick, ich musste den Hook nur selten anwenden. Doch auch bei mir lief das rueckwaerts gehen ueberhaupt nicht. Aber das mochte sie ja noch nie. :) Jetzt muss auch ich noch den Holztraeger aufsetzen ... der HoM kontrollierte alles, und ich musste nochmal straffer ziehen. Beim zweiten Mal war es dann ok.
Stolz wie Oscar waren wir - wir hatten die Pruefung bestanden und bekamen ein Zertifikat ueberreicht. Jetzt duerfen wir ueberall mit Elefanten arbeiten. :)
Nach dem Duschen wurden die letzten Sachen verstaut, es gab ein letztes Mittagessen und der grosse Abschied rueckte naeher. In den 20 Tagen hatten wir nicht nur die Elefanten sondern auch die Mahouts und Deng sehr lieb gewonnen. Wir werden sie sicher sehr vermissen und die Zeit wird fuer uns unvergesslich bleiben.
Mit einer Art Jeepney fuhren wir dann zum Flughafen nach Chiang Mai. Um 17.20 Uhr ging unser Flieger nach Bangkok - fuer ganze 20 Euro. Wenn das mal kein Schnaeppchen ist. :)
In Bangkok trafen wir uns wieder mit Al, der auf der Durchreise nach Papua NeuGuinea ist. Ramona und ich hatten vom Reis nun doch genug und brauchten mal eine Pizza. Wie gut die schmeckte!
Ramona und ich waren schon etwas aufgeregt, schliesslich mussten wir heute alles alleine machen; die Pruefung stand an und nass durften wir beim Baden auf keinen Fall werden.
Es klappte alles sehr gut. Ich loeste die Kette ohne Probleme, Wandee hoerte auf mich, kam zu mir und Jan, ich konnte sie sauber machen, das Aufsitzen kein Problem und los ging's zu Ramona und Lai, die schon auf uns warteten. Zusammen gings zum Baden. Ich wurde noch etwas nervoeser, da heute Jan nichts sagen wuerde. Wie genau werden sie das wohl nehmen, das mit dem Nicht-Nass-werden? Aber das Baden war heute ueberhaupt kein Problem. Auch fuer Ramona nicht. Prima - den ersten Teil unserer Pruefung hatten wir also mit Bravour bestanden. Wenn jetzt das Tak long (Bock springen) auch noch klappt, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen!
Nach dem Fruehstueck bereitete Deng auf dem Uebungsplatz unseren Parcours vor. Ramona und ich setzten uns schonmal auf die Elefanten und dann war warten angesagt. Der Head of Mahout (HoM) musste uns schliesslich die Pruefung abnehmen. Und er liess auf sich warten. Die Elefanten wurden schon ganz unruhig und wir wollten auch endlich loslegen.
Dann endlich - Ramona durfte als erste ran. Das Auf- und Absteigen, ueberhaupt kein Problem. Dann musste sie den Parcours mit Pang Khod ablaufen. Doch Khod straeubte sich anfangs ganz schoen und Lai musste nachhelfen. Als sie aber dann dran war, lief es wie am Schnuerchen. Erst am Schluss beim rueckwaerts gehen, gab's nochmal ein paar Schwierigkeiten, aber Ramona meisterte auch die. Sie musste dann zum Holztraeger aufsetzen und ich war an der Reihe.
Wie befuerchtet, klappte das Bock springen beim ersten Mal nicht und ich musste ein zweites Mal ansetzen. Na, das faengt ja gut an. Aber Wandee war klasse drauf. Sie hoerte auf jedes Wort, auf jeden Kick, ich musste den Hook nur selten anwenden. Doch auch bei mir lief das rueckwaerts gehen ueberhaupt nicht. Aber das mochte sie ja noch nie. :) Jetzt muss auch ich noch den Holztraeger aufsetzen ... der HoM kontrollierte alles, und ich musste nochmal straffer ziehen. Beim zweiten Mal war es dann ok.
Stolz wie Oscar waren wir - wir hatten die Pruefung bestanden und bekamen ein Zertifikat ueberreicht. Jetzt duerfen wir ueberall mit Elefanten arbeiten. :)
Nach dem Duschen wurden die letzten Sachen verstaut, es gab ein letztes Mittagessen und der grosse Abschied rueckte naeher. In den 20 Tagen hatten wir nicht nur die Elefanten sondern auch die Mahouts und Deng sehr lieb gewonnen. Wir werden sie sicher sehr vermissen und die Zeit wird fuer uns unvergesslich bleiben.
Mit einer Art Jeepney fuhren wir dann zum Flughafen nach Chiang Mai. Um 17.20 Uhr ging unser Flieger nach Bangkok - fuer ganze 20 Euro. Wenn das mal kein Schnaeppchen ist. :)
In Bangkok trafen wir uns wieder mit Al, der auf der Durchreise nach Papua NeuGuinea ist. Ramona und ich hatten vom Reis nun doch genug und brauchten mal eine Pizza. Wie gut die schmeckte!
Mittwoch, März 03, 2004
Elephant Conservation Center
Die anderen fingen schon um 6 Uhr an zu rumoren, aber Ramona und ich blieben noch bis 7 Uhr liegen. Wir standen auf und das Fruehstueck war fast schon fertig. Wie bequem, dass man sich selbst im Dschungel an einen gedeckten Tisch setzen kann. :)
Ich (Nicole) ging mit Jan Wandee abholen. Mensch, war das steil hier. Und sandig. Wie soll Wandee denn hier runter kommen? Bzw. wie komme ich erst einmal da rauf? In meinen Sandalen, die ich vor lauter Blasen eh nicht richtig tragen kann, hatte ich keinen Halt. Aber Jan war ja da. Wir holten also Wandee ab und gingen den gleichen Weg wieder zurueck. Wie Wandee das wohl machen wird? Wow - ein geniales Bild, das sich mir da bot: Wandee stand auf ihren Vorderbeinen und kniete auf den Hinterbeinen und rutschte so mehr oder weniger das letzte Stueck Abhang hinunter. Wir brachten Wandee zu einem anderen Platz und holten dann die anderen ab.
Es sollte auf Futtersuche gehen und Won, Jan, Deng und Lai fuehrten uns ca. 5 km durch den Dschungel. Hin und her, rauf und runter, durchs Gestruepp und hin und wieder hielten wir an einem Tuempel an. In diesem ekligen, stinkigen Dreckswasser suchten die Jungs dann nach Froeschen - und fanden wieder eine ganze Menge. Wir hatten die Aufgabe, die teilweise noch lebenden oder zuckenden Froesche in eine Plastikflasche zu fuellen.
Eklig waren aber auch die Stellen, an denen Tausende von Spinnen (fuer die Serriger: Huhbeiner!) sich an der Wand tummelten. Und da mussten wir vorbei?! Das kostete ganz schoen Ueberwindungskraft. Aber wir sind ja hart im Nehmen! Als wir genug Froesche gefangen und Graeser gesammelt hatten, ging es zurueck ins Camp. Hier gab's auch gleich schon Mittagessen und dann war Ruhepause angesagt. Wir legten uns in den Schatten und kaempften mit den Ameisen. Gott sei Dank beissen die nicht, sie krabbeln nur auf einem rum - das ist ja schon nervig genug.
Ansonsten passierte am Nachmittag nicht mehr viel. Ich machte noch eine Matratze aus Bambus und schon wars Zeit fuer Whiskey und Abendessen. Wieder war Jan es, der das Tempo fuers Trinken vorgab, und er zoegerte keine Sekunde. Als Vorspeise gab es gegrillte Froesche. Und zwar komplett. Nicht nur die Schenkel! Die werden komplett mit Knochen vertilgt - klar, dass wir das auch probieren mussten. Es schmeckte richtig lecker! Dann sollten wir das Curry zubereiten. Hauptzutat: rote Ameisen (die, die beissen) und deren Eier! Einfach nur eklig! Vermischt mit ein paar Thai-Zutaten wurden sie zerstampft ... und dann mit Reis gegessen. Aber auch das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wer weiss, wann wir die Moeglichkeit nochmal bekommen... die Ameisen ansich schmecken einfach nur scharf, wenn man auf sie beisst. Die Eier sind weich und haben keinen besonderen Geschmack. Aber mit der scharfen Currysosse wirklich gar nicht mal so schlecht. Wir gewoehnten uns auch daran. Sicher machte der Whiskey es uns auch leichter ...
Wir alle hatten an diesem Abend eine Menge Spass und es fuehrte sogar so weit, dass wir uns alle mit Russ im Gesicht beschmierten. Alle miteinander - einfach nur eine Wahnsinns Gaudi. Schwarz wie Kohle waren wir und da wir im Dunkeln nicht mehr wirklich viel sahen, gingen wir auch mehr oder weniger schwarz ins Bett.
Ich (Nicole) ging mit Jan Wandee abholen. Mensch, war das steil hier. Und sandig. Wie soll Wandee denn hier runter kommen? Bzw. wie komme ich erst einmal da rauf? In meinen Sandalen, die ich vor lauter Blasen eh nicht richtig tragen kann, hatte ich keinen Halt. Aber Jan war ja da. Wir holten also Wandee ab und gingen den gleichen Weg wieder zurueck. Wie Wandee das wohl machen wird? Wow - ein geniales Bild, das sich mir da bot: Wandee stand auf ihren Vorderbeinen und kniete auf den Hinterbeinen und rutschte so mehr oder weniger das letzte Stueck Abhang hinunter. Wir brachten Wandee zu einem anderen Platz und holten dann die anderen ab.
Es sollte auf Futtersuche gehen und Won, Jan, Deng und Lai fuehrten uns ca. 5 km durch den Dschungel. Hin und her, rauf und runter, durchs Gestruepp und hin und wieder hielten wir an einem Tuempel an. In diesem ekligen, stinkigen Dreckswasser suchten die Jungs dann nach Froeschen - und fanden wieder eine ganze Menge. Wir hatten die Aufgabe, die teilweise noch lebenden oder zuckenden Froesche in eine Plastikflasche zu fuellen.
Eklig waren aber auch die Stellen, an denen Tausende von Spinnen (fuer die Serriger: Huhbeiner!) sich an der Wand tummelten. Und da mussten wir vorbei?! Das kostete ganz schoen Ueberwindungskraft. Aber wir sind ja hart im Nehmen! Als wir genug Froesche gefangen und Graeser gesammelt hatten, ging es zurueck ins Camp. Hier gab's auch gleich schon Mittagessen und dann war Ruhepause angesagt. Wir legten uns in den Schatten und kaempften mit den Ameisen. Gott sei Dank beissen die nicht, sie krabbeln nur auf einem rum - das ist ja schon nervig genug.
Ansonsten passierte am Nachmittag nicht mehr viel. Ich machte noch eine Matratze aus Bambus und schon wars Zeit fuer Whiskey und Abendessen. Wieder war Jan es, der das Tempo fuers Trinken vorgab, und er zoegerte keine Sekunde. Als Vorspeise gab es gegrillte Froesche. Und zwar komplett. Nicht nur die Schenkel! Die werden komplett mit Knochen vertilgt - klar, dass wir das auch probieren mussten. Es schmeckte richtig lecker! Dann sollten wir das Curry zubereiten. Hauptzutat: rote Ameisen (die, die beissen) und deren Eier! Einfach nur eklig! Vermischt mit ein paar Thai-Zutaten wurden sie zerstampft ... und dann mit Reis gegessen. Aber auch das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Wer weiss, wann wir die Moeglichkeit nochmal bekommen... die Ameisen ansich schmecken einfach nur scharf, wenn man auf sie beisst. Die Eier sind weich und haben keinen besonderen Geschmack. Aber mit der scharfen Currysosse wirklich gar nicht mal so schlecht. Wir gewoehnten uns auch daran. Sicher machte der Whiskey es uns auch leichter ...
Wir alle hatten an diesem Abend eine Menge Spass und es fuehrte sogar so weit, dass wir uns alle mit Russ im Gesicht beschmierten. Alle miteinander - einfach nur eine Wahnsinns Gaudi. Schwarz wie Kohle waren wir und da wir im Dunkeln nicht mehr wirklich viel sahen, gingen wir auch mehr oder weniger schwarz ins Bett.
Montag, März 01, 2004
Elephant Conservation Center
Gut gelaunt machte ich (Nicole) mich heute mit Jan auf den Weg, um Wandee abzuholen. Die Elefanten wurde gestern zu verschiedenen Plaetzen gebracht, so dass wir uns heute getrennt auf den Weg machen mussten. Jan wollte unbedingt schneller als Lai sein und so hatte ich teilweise joggen muessen, um ihm hinterher zu kommen.
Auf dem Weg zum Swimming Pool kamen wir wieder an mehreren Autos und LKWs vorbei, so dass Wandee wieder sehr nervoes wurde. Ein Bloedmann im LKW drueckte gar noch absichtlich ein paar Mal aufs Gas, was Wandee nur noch mehr verschreckte. So ein Depp, echt! Weiter ging's zum Swimming Pool und zuerst war Ramona mit Pang Khod dran. Das lief auch sehr gut. Ich dagegen stand mit Wandee erst einmal am Ufer, da sie trinken sollte und sich hoffentlich auch etwas beruhigt. Als es dann ins Wasser gehen sollte, wollte sie nicht so recht, was bereits sehr ungewoehnlich war. Sie hoerte keinen Schlag. Ihr war es egal, dass sie immer wieder mit dem Hook eine ueber bekam. Es interessierte sie gar nicht. Sie machte einfach was sie wollte - und ich war am Ende nass bis oben hin. Die anderen machten sich natuerlich nur lustig ueber mich, aber ich fand das heute ueberhaupt nicht witzig. Niemand hatte mir gesagt, was ich haette anders machen sollen. Das Fruehstueck liess ich heute ausfallen und schaute stattdessen dem Baby-Elefanten beim Training zu. Erstaunlich, was der Kleine in 7 Tagen schon alles gelernt hatte.
Dann ging es in den Wald zum Kraeuter sammeln. Wir wollten eine Medizin fuer die Elefanten brauen mit Kraeutern, die man im Wald finden kann. Jan und Lai kennen sich auch da prima aus. Es dauerte nicht lange und wir hatten alles zusammen. Das kochten wir dann zusammen mit Wasser, Salz und Knoblauch in einem grossen Topf auf dem Feuer. Fuer uns bedeutete das wieder Pause, denn wir mussten warten, bis die Medizin fertig gekocht war. Wir hingen also etwas ab und auf einmal sprang Deng auf. Da hinten, guckt mal. Seht ihr das? Mensch, das gibt's doch gar nicht! Tatsaechlich sahen wir in weiter Ferne, wie sich zwei Elefanten paarten. Wahnsinn - was wir bisher nur aus dem TV kannten, konnten wir nun live beobachten. Nur schade, dass wir nicht naeher ran durften, aber das ist verdammt gefaehrlich. Da sollte man dem Elefanten wohl besser nicht in die Quere kommen.
Die fertig gekochte Medizin schlugen wir dann mit einer medizingetraenkten Hose auf die Wunden des Baby-Elefanten. Die Stricke hatten seine dicke Haut doch ganz schoen abgeschuerft, die Wunden wollten natuerlich gepflegt werden.
Nach dem Mittagessen standen dann mal wieder Uebungen auf dem Programm. Doch nach der heutigen Bade-Aktion wollte ich lieber nochmal das Baden ueben. Und so ritten wir wieder zum Swimming-Pool. Wandee war jetzt viel besser drauf und es klappte einigermassen. Doch es war Ramona, die etwas Pech hatte. Sie rutschte irgendwie ab und lag plumps im Wasser. So ein Aerger! Und dann wieder auf den Elefanten zu kommen, ist auch noch ein ganz schoenes Stueck Arbeit.
Das Duschen heute abend war ein Abenteuer, da wir kaum Wasser hatten. Und die Fuesse mussten mit Kernseife gewaschen werden, da sie anders nicht sauber zu bekommen waren. So verbrachten wir locker eine halbe Stunde mit Duschen.
Beim Abendessen lernten wir 3 Britinnen kennen, die nun zwei Wochen im Center als Volunteers arbeiten werden. Nach einer weiteren Thai-Stunde war jedoch wieder Bettruhe angesagt.
Auf dem Weg zum Swimming Pool kamen wir wieder an mehreren Autos und LKWs vorbei, so dass Wandee wieder sehr nervoes wurde. Ein Bloedmann im LKW drueckte gar noch absichtlich ein paar Mal aufs Gas, was Wandee nur noch mehr verschreckte. So ein Depp, echt! Weiter ging's zum Swimming Pool und zuerst war Ramona mit Pang Khod dran. Das lief auch sehr gut. Ich dagegen stand mit Wandee erst einmal am Ufer, da sie trinken sollte und sich hoffentlich auch etwas beruhigt. Als es dann ins Wasser gehen sollte, wollte sie nicht so recht, was bereits sehr ungewoehnlich war. Sie hoerte keinen Schlag. Ihr war es egal, dass sie immer wieder mit dem Hook eine ueber bekam. Es interessierte sie gar nicht. Sie machte einfach was sie wollte - und ich war am Ende nass bis oben hin. Die anderen machten sich natuerlich nur lustig ueber mich, aber ich fand das heute ueberhaupt nicht witzig. Niemand hatte mir gesagt, was ich haette anders machen sollen. Das Fruehstueck liess ich heute ausfallen und schaute stattdessen dem Baby-Elefanten beim Training zu. Erstaunlich, was der Kleine in 7 Tagen schon alles gelernt hatte.
Dann ging es in den Wald zum Kraeuter sammeln. Wir wollten eine Medizin fuer die Elefanten brauen mit Kraeutern, die man im Wald finden kann. Jan und Lai kennen sich auch da prima aus. Es dauerte nicht lange und wir hatten alles zusammen. Das kochten wir dann zusammen mit Wasser, Salz und Knoblauch in einem grossen Topf auf dem Feuer. Fuer uns bedeutete das wieder Pause, denn wir mussten warten, bis die Medizin fertig gekocht war. Wir hingen also etwas ab und auf einmal sprang Deng auf. Da hinten, guckt mal. Seht ihr das? Mensch, das gibt's doch gar nicht! Tatsaechlich sahen wir in weiter Ferne, wie sich zwei Elefanten paarten. Wahnsinn - was wir bisher nur aus dem TV kannten, konnten wir nun live beobachten. Nur schade, dass wir nicht naeher ran durften, aber das ist verdammt gefaehrlich. Da sollte man dem Elefanten wohl besser nicht in die Quere kommen.
Die fertig gekochte Medizin schlugen wir dann mit einer medizingetraenkten Hose auf die Wunden des Baby-Elefanten. Die Stricke hatten seine dicke Haut doch ganz schoen abgeschuerft, die Wunden wollten natuerlich gepflegt werden.
Nach dem Mittagessen standen dann mal wieder Uebungen auf dem Programm. Doch nach der heutigen Bade-Aktion wollte ich lieber nochmal das Baden ueben. Und so ritten wir wieder zum Swimming-Pool. Wandee war jetzt viel besser drauf und es klappte einigermassen. Doch es war Ramona, die etwas Pech hatte. Sie rutschte irgendwie ab und lag plumps im Wasser. So ein Aerger! Und dann wieder auf den Elefanten zu kommen, ist auch noch ein ganz schoenes Stueck Arbeit.
Das Duschen heute abend war ein Abenteuer, da wir kaum Wasser hatten. Und die Fuesse mussten mit Kernseife gewaschen werden, da sie anders nicht sauber zu bekommen waren. So verbrachten wir locker eine halbe Stunde mit Duschen.
Beim Abendessen lernten wir 3 Britinnen kennen, die nun zwei Wochen im Center als Volunteers arbeiten werden. Nach einer weiteren Thai-Stunde war jedoch wieder Bettruhe angesagt.
Samstag, Februar 28, 2004
Elephant Conservation Center
7 Uhr - auf geht's in den Dschungel. Doch heute war Deng zu spaet. Er war gestern abend mit den Maedels noch in die Disco. Boah, seine Fahne war betaeubend. Und auch Lai hatte gestern abend ordentlich einen gehoben. Klar, war ja auch Freitag gewesen. Wir realisieren die Wochentage jedoch gar nicht.
Elefanten abgeholt, baden, fruehstuecken - dann hiess es 80km weiter in den Nordwesten nach Bhang La fahren, zu dem ersten Elefanten Camp. Die Mahouts dort machten gerade Mittagpause und wir mit unseren Melonen kamen gerade rechtzeitig. So bekamen nicht nur die Mahouts auch die Elefanten etwas Suesses. Im ersten Camp leben etwa 30 Elefanten, die entweder krank, behindert oder einfach nur alt sind.
Gegen 13 Uhr wurde es dann richtig interessant. Einem Elefanten sollte ein fauler Stosszahn gezogen werden. Man hing den Elefanten an einen Tropf und kurze Zeit spaeter schon erschlafften seine Muskeln, er fuhr seinen Penis aus und schlief. Mit offenen Augen. Ja, er schnarchte sogar richtig. Nun konnten die Aerzte und die Studenten der Universitaet von Chiang Mai loslegen. Noch ein paar Spritzen und dann wurde mit einer riesengrossen Zange an dem Stosszahn hin und hergezogen. Nach ein paar Minuten war die Sache gehalten. Uah, wie das stank. Fuerchterlich! Der Stosszahn wurde gereinigt, vermessen, die Wunde mit jeder Menge Mull ausgestopft und das war's.
Weiter ging's zum naechsten Elefanten. Hier wollte man Sperma sammeln. Wie sie das wohl anstellen? Nun, der Elefant wird mit geballter Faust und einem Arm im Anus befriedigt bis er seinen Penis ausfaehrt und irgendwann ejakuliert. Das war ein ganz schoenes Stueck Arbeit und erfordert wohl eine bestimmte Technik. Wenn immer der Arzt den Elefanten soweit hatte, dass dieser seinen Penis ausfuhr, durfte ein Student sich dran versuchen... Es dauerte nicht lange und schwups, war der Penis wieder weg. Fast eine ganze Stunde waren sie dran, um dann letztendlich ein paar Tropfen mit einer Art Tropfenfaenger aufzufangen. Das war in jedem Fall mal interessant zu beobachten.
In der Gemeinschaftskueche bereiteten wir spaeter unser Essen vor und assen letztlich auch zusammen mit den Mahouts. Es kommen nicht viele Touristen hierher und wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Klar, dass auch hier der Whiskey nicht fehlen durfte.
Die Nacht verbrachten wir im Zelt, was eine geniale Abwechslung war.
Elefanten abgeholt, baden, fruehstuecken - dann hiess es 80km weiter in den Nordwesten nach Bhang La fahren, zu dem ersten Elefanten Camp. Die Mahouts dort machten gerade Mittagpause und wir mit unseren Melonen kamen gerade rechtzeitig. So bekamen nicht nur die Mahouts auch die Elefanten etwas Suesses. Im ersten Camp leben etwa 30 Elefanten, die entweder krank, behindert oder einfach nur alt sind.
Gegen 13 Uhr wurde es dann richtig interessant. Einem Elefanten sollte ein fauler Stosszahn gezogen werden. Man hing den Elefanten an einen Tropf und kurze Zeit spaeter schon erschlafften seine Muskeln, er fuhr seinen Penis aus und schlief. Mit offenen Augen. Ja, er schnarchte sogar richtig. Nun konnten die Aerzte und die Studenten der Universitaet von Chiang Mai loslegen. Noch ein paar Spritzen und dann wurde mit einer riesengrossen Zange an dem Stosszahn hin und hergezogen. Nach ein paar Minuten war die Sache gehalten. Uah, wie das stank. Fuerchterlich! Der Stosszahn wurde gereinigt, vermessen, die Wunde mit jeder Menge Mull ausgestopft und das war's.
Weiter ging's zum naechsten Elefanten. Hier wollte man Sperma sammeln. Wie sie das wohl anstellen? Nun, der Elefant wird mit geballter Faust und einem Arm im Anus befriedigt bis er seinen Penis ausfaehrt und irgendwann ejakuliert. Das war ein ganz schoenes Stueck Arbeit und erfordert wohl eine bestimmte Technik. Wenn immer der Arzt den Elefanten soweit hatte, dass dieser seinen Penis ausfuhr, durfte ein Student sich dran versuchen... Es dauerte nicht lange und schwups, war der Penis wieder weg. Fast eine ganze Stunde waren sie dran, um dann letztendlich ein paar Tropfen mit einer Art Tropfenfaenger aufzufangen. Das war in jedem Fall mal interessant zu beobachten.
In der Gemeinschaftskueche bereiteten wir spaeter unser Essen vor und assen letztlich auch zusammen mit den Mahouts. Es kommen nicht viele Touristen hierher und wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Klar, dass auch hier der Whiskey nicht fehlen durfte.
Die Nacht verbrachten wir im Zelt, was eine geniale Abwechslung war.
Donnerstag, Februar 26, 2004
Elephant Conservation Center
Wieder wachte ich (Nicole) um 4 Uhr auf. Genau wie gestern. Hin und wieder war der Baby-Elefant zu hoeren. Ich drehte mich von einer Seite zur anderen, konnte einfach nicht mehr richtig einschlafen. Aber zum Lesen war ich auch zu muede. Ich war froh, als um 6.45 Uhr endlich der Wecker klingelte und ich aufstehen konnte.
Nach unserem morgendlichen Ritt aus dem Dschungel zum Swimming Pool und gut gestaerkt fuhren wir heute mit Lai, Jan und Deng auf zwei Mopeds in den Wald, um Bambus zu schneiden. Ich (Nicole) musste bei Jan immer gleich ran und da wurde auch nicht lange gefackelt. Und erstaunlicherweise dauerte es gar nicht mal so lange, da hatte ich meine erste Bambusstange gefaellt. Wenn man weiss, wie es richtig geht, dann macht es gar richtig Spass. Ein paar Bambusstangen spaeter fiel die Aufmerksamkeit auf einen kleinen Tuempel. Im Nu waren Jan und Lai auf und puhlten in dem Dreckswasser nach Froeschen. Sie fanden gar eine ganze Menge, die sie auch gleich auf einen Stein knallten, um sie zu toeten. Die gibt's dann spaeter zum Essen.
Mit 5 Bambusstangen fuhren wir zurueck zum Camp. Dort mussten Ramona und ich die schweren Dinger auch noch auf den Schultern zum Baby-Elefanten-Platz tragen. Hier wartete der Head of Teacher (HoT) auch schon auf uns. Er begann sogleich, das Bambus zu zerkleinern. Immer in der Haelfte durch. Eigentlich ganz einfach, aber den Anfang zu finden, war dann mit dem grossen Messer nicht ganz ungefaehrlich. Ramona und ich versuchten jedoch unser Glueck, mutig wie wir sind. Wie stolz wir waren, als es dann auch relativ gut klappte. Aus den duennen Bambusstreifen wollten wir dann einen Bambuskorb flechten. OK, schnell noch eben einen in der Haelfte geteilt. Und autsch! Da war es schon passiert. Ich (Nicole) hatte meinen linken Daumen fast mitgeteilt. Deng war sofort zur Stelle. Er drueckte die Wunde gleich zu, so dass er die Blutung stoppte. Mir wurde heiss und kalt... dabei war es gar nicht so schlimm. Deng schuettete mir dann gelbes Desinfektionsmittel (eigentlich fuer Elefanten) ueber den Daumen und ueberraschenderweise brannte das ueberhaupt nicht.
Der HoT zeigte uns dann, wie man anfaengt, einen Korb zu flechten. 6 Bambusstreifen und nochmal 6 reingeflochten. Immer einen ueber den anderen. Dann noch einen doppelten auf jeder Seite dazu und schon kann es um die Kurve gehen. Ganz so einfach war das auch nicht, ohne den Daumen zu nutzen. Aber ich schlug mich tapfer durch.
Bis 12.30 Uhr war Bastelstunde angesagt, dann gab's wieder Reis und weiter wird gebastelt. Aber ich verlor relativ schnell die Geduld. Basteln war ja noch nie mein Ding gewesen. 5x hatte ich versucht, einen neuen Streifen ueber den alten zu legen und damit weiter zu basteln und 5x ist mir der neue wieder rausgerutscht. Konnte dieses dumme Ding ohne meinen Daumen eben nicht festhalten. Am Ende bastelten 4 verschiedene Leute an meinem Korb, ein Gemeinschaftskorb und Ramona stellte ihn letztendlich fertig.
Heute waren wir ziemlich spaet dran, mit der Dschungel-Tour und somit mussten wir an ziemlich vielen Elefanten vorbei. Es lag also ein weiter Weg vor uns. Jan sass bei mir mit auf, Deng bei Ramona. Da hatte Ramona die klasse Idee, sich von Deng massieren zu lassen. Mensch, das koennte Jan fuer mich ja auch machen. Das war wirklich angenehm, so laesst es sich noch viel besser Elefanten reiten.
Nach dem Abendessen schauten wir uns bei einer Flasche Whiskey verschiedene Elefantenvideos an - das Paaren, Unfaelle, die Trennung von Mutter und Baby-Elefant ... da waren schon einige schlimme Dinger dabei.
Nach unserem morgendlichen Ritt aus dem Dschungel zum Swimming Pool und gut gestaerkt fuhren wir heute mit Lai, Jan und Deng auf zwei Mopeds in den Wald, um Bambus zu schneiden. Ich (Nicole) musste bei Jan immer gleich ran und da wurde auch nicht lange gefackelt. Und erstaunlicherweise dauerte es gar nicht mal so lange, da hatte ich meine erste Bambusstange gefaellt. Wenn man weiss, wie es richtig geht, dann macht es gar richtig Spass. Ein paar Bambusstangen spaeter fiel die Aufmerksamkeit auf einen kleinen Tuempel. Im Nu waren Jan und Lai auf und puhlten in dem Dreckswasser nach Froeschen. Sie fanden gar eine ganze Menge, die sie auch gleich auf einen Stein knallten, um sie zu toeten. Die gibt's dann spaeter zum Essen.
Mit 5 Bambusstangen fuhren wir zurueck zum Camp. Dort mussten Ramona und ich die schweren Dinger auch noch auf den Schultern zum Baby-Elefanten-Platz tragen. Hier wartete der Head of Teacher (HoT) auch schon auf uns. Er begann sogleich, das Bambus zu zerkleinern. Immer in der Haelfte durch. Eigentlich ganz einfach, aber den Anfang zu finden, war dann mit dem grossen Messer nicht ganz ungefaehrlich. Ramona und ich versuchten jedoch unser Glueck, mutig wie wir sind. Wie stolz wir waren, als es dann auch relativ gut klappte. Aus den duennen Bambusstreifen wollten wir dann einen Bambuskorb flechten. OK, schnell noch eben einen in der Haelfte geteilt. Und autsch! Da war es schon passiert. Ich (Nicole) hatte meinen linken Daumen fast mitgeteilt. Deng war sofort zur Stelle. Er drueckte die Wunde gleich zu, so dass er die Blutung stoppte. Mir wurde heiss und kalt... dabei war es gar nicht so schlimm. Deng schuettete mir dann gelbes Desinfektionsmittel (eigentlich fuer Elefanten) ueber den Daumen und ueberraschenderweise brannte das ueberhaupt nicht.
Der HoT zeigte uns dann, wie man anfaengt, einen Korb zu flechten. 6 Bambusstreifen und nochmal 6 reingeflochten. Immer einen ueber den anderen. Dann noch einen doppelten auf jeder Seite dazu und schon kann es um die Kurve gehen. Ganz so einfach war das auch nicht, ohne den Daumen zu nutzen. Aber ich schlug mich tapfer durch.
Bis 12.30 Uhr war Bastelstunde angesagt, dann gab's wieder Reis und weiter wird gebastelt. Aber ich verlor relativ schnell die Geduld. Basteln war ja noch nie mein Ding gewesen. 5x hatte ich versucht, einen neuen Streifen ueber den alten zu legen und damit weiter zu basteln und 5x ist mir der neue wieder rausgerutscht. Konnte dieses dumme Ding ohne meinen Daumen eben nicht festhalten. Am Ende bastelten 4 verschiedene Leute an meinem Korb, ein Gemeinschaftskorb und Ramona stellte ihn letztendlich fertig.
Heute waren wir ziemlich spaet dran, mit der Dschungel-Tour und somit mussten wir an ziemlich vielen Elefanten vorbei. Es lag also ein weiter Weg vor uns. Jan sass bei mir mit auf, Deng bei Ramona. Da hatte Ramona die klasse Idee, sich von Deng massieren zu lassen. Mensch, das koennte Jan fuer mich ja auch machen. Das war wirklich angenehm, so laesst es sich noch viel besser Elefanten reiten.
Nach dem Abendessen schauten wir uns bei einer Flasche Whiskey verschiedene Elefantenvideos an - das Paaren, Unfaelle, die Trennung von Mutter und Baby-Elefant ... da waren schon einige schlimme Dinger dabei.
Dienstag, Februar 24, 2004
Elephant Conservation Center
Um 7 Uhr gingen wir wie gewohnt in den Dschungel. Heute mal nicht im Mahout Anzug, sondern in der guten gruenen Hose und T-Shirt. Deng lief hinter mir (Ramona) und Khod. Das machte sie irgendwie total nervoes. Sie lief total unruhig und drehte sich staendig um. Dann kamen noch ein paar Hunde dazu und zu guter letzt noch ein Bagger. Da war es aus mit Khod. Sie fing an loszustuermen, blieb an einem Abgrund stehen. Oh nein, da gehst du mir nicht runter. Und ob! Und dann noch mitten durch ein Dornenbuschfeld. Der reinste Horror. Das war Adrenalin pur. Ich versuchte mich so weit es ging nach hinten zu lehnen um die Dornen nicht durchs Gesicht gefeuert zu bekommen. Ich sah die Haut schon in Fetzen haengen. Endlich kamen wir auf der anderen Seite wieder raus. Khod war so in hysterie, dass sie auf kein Komando mehr hoerte, geschweigedenn auf die Hiebe mit dem Hook. Die anderen riefen mir gute Ratschlaege zu, leicht gesagt. Endlich bekam ich Khod zum stehen. Jan konnte sich ranschleichen und hielt die Kette fest. Ich es erloest. Mein Herz klopfte so laut, es war bestimmt in ganz Thailand zu hoeren gewesen. Aber ich war stolz! Ich bin nicht abgestuerzt!
Das Baden fuer mich (Nicole) verlief ok und nachdem Wandee wieder im Stall untergebracht war, war 'gin kaao' angesagt. Gut gestaerkt ging es zum Rescue-Team.
Der Elefant ist der groesste Warmblueter der Welt. Sie haben ein grosses Gehirn und somit ein groesseres Gedaechtnis als jedes andere Tier der Welt. Dadurch ist der Elefant natuerlich auch mehreren Stimmungen ausgesetzt. Waehrend der Musth-Periode kann ein Elefant wild, gefaehrlich und brutal werden. Die Musth-Zeit kann mehrmals im Jahr einsetzen und dauert in der Regel 3 - 4 Monate. Bevor der Elefant in die Musth-Phase kommt, aendert er seine Stimmung und sein Verhalten. Ist er einmal in der Phase, hoert er nicht mehr auf seinen Mahout und die maennlichen Elefanten werden aggressiv.
Es gibt verschiedene Gruende fuer diese Musth-Phase wie z. Bsp. die Veraenderung des Hormonspiegels, die Trennung von Mutter und Baby-Elefant oder aber der Charakter eines Elefanten kann wie beim Menschen einfach boese oder ungezogen sein. Oder aber auch Hitze und Stress wie z. Bsp. hartes Arbeiten in der Hitze, nicht genuegend Wasser und Futter und auch der Wechsel eines Mahouts. Durch die extreme Bindung zwischen Mahout und Elefant kann letzterer gestresst sein, wenn er einen neuen Mahout bekommt.
Stellt also ein Eigentuemer oder Mahout fest, dass sein Elefant in der Musth-Phase ist, muss er die lokale Behoerde informieren, die dann die weiteren Schritte einleitet. Ausserdem muss er natuerlich seinen Elefanten weiter beobachten und dann entscheiden, ob er das Rescue Team vom Thai Conservation Center um Hilfe bittet.
Wird das Rescue Team gerufen, wird innerhalb kuerzester Zeit alles vorbereitet und man faehrt zusammen mit einem Tierarzt vor Ort. Hier benoetigt das Team vom Eigentuemer die schriftliche Genehmigung, den Elefanten fangen zu duerfen. Erst dann kann es losgehen: den Platz finden, wo der Elefant sich versteckt, das Gebiet absperren, so dass der Elefant nicht entkommen kann; wenn der Elefant in geeigneter Position steht, schiesst der Schuetze des Rescue-Teams ein Beruhigungsmittel auf den Elefanten. Dieses wirkt nach etwa 30 Minuten. Der Tierarzt checkt, in welcher Verfassung das Tier sich befindet, nachdem auf es geschossen wurde. Erst dann wird der Elefant an einen besseren Platz gebracht und fest gebunden.
Ramona und ich durften jetzt zusehen, wie die Gewehre praepariert wurden und nach ein paar Luftschuessen sind wir bewaffnet nach draussen. Lai ist in der Zwischenzeit mit Pang Khod durch den Wald geritten und wir mussten anhand der Spuren den Elefanten finden. Auf dem trockenen Laub war das kein Zucker schlecken und manchmal hatten gar die Profis Probleme, die Spuren zu sehen. Am Ende fanden wir dann doch den Kartoffelsack, der fuer uns den Elefanten darstellen sollte. Wir durften nun mit 3 verschiedenen Gewehren auf diesen Sack schiessen. Das machte gar richtig Spass und wir waren enttaeuscht, als wir so schnell aufhoeren mussten.
Nach dem Mittag essen sollten wir eigentlich wieder mal Uebungen machen, aber da neben dem Uebungsplatz Raupe und Bagger zu Gange waren, brachten wir den Elefanten gleich in den Dschungel. Jan und Lai ueberraschten uns dann mit einer Moskito-Gun. Im Nu hatten sie die aus Bambus hergestellt und wir lernten das auch. Dann beschossen wir uns mit nassem Zeitungspapier ... ich kann euch sagen, ich bin nur mit einigen blauen Flecken davon gekommen. Aber es war ein toller Spass!
Das Baden fuer mich (Nicole) verlief ok und nachdem Wandee wieder im Stall untergebracht war, war 'gin kaao' angesagt. Gut gestaerkt ging es zum Rescue-Team.
Der Elefant ist der groesste Warmblueter der Welt. Sie haben ein grosses Gehirn und somit ein groesseres Gedaechtnis als jedes andere Tier der Welt. Dadurch ist der Elefant natuerlich auch mehreren Stimmungen ausgesetzt. Waehrend der Musth-Periode kann ein Elefant wild, gefaehrlich und brutal werden. Die Musth-Zeit kann mehrmals im Jahr einsetzen und dauert in der Regel 3 - 4 Monate. Bevor der Elefant in die Musth-Phase kommt, aendert er seine Stimmung und sein Verhalten. Ist er einmal in der Phase, hoert er nicht mehr auf seinen Mahout und die maennlichen Elefanten werden aggressiv.
Es gibt verschiedene Gruende fuer diese Musth-Phase wie z. Bsp. die Veraenderung des Hormonspiegels, die Trennung von Mutter und Baby-Elefant oder aber der Charakter eines Elefanten kann wie beim Menschen einfach boese oder ungezogen sein. Oder aber auch Hitze und Stress wie z. Bsp. hartes Arbeiten in der Hitze, nicht genuegend Wasser und Futter und auch der Wechsel eines Mahouts. Durch die extreme Bindung zwischen Mahout und Elefant kann letzterer gestresst sein, wenn er einen neuen Mahout bekommt.
Stellt also ein Eigentuemer oder Mahout fest, dass sein Elefant in der Musth-Phase ist, muss er die lokale Behoerde informieren, die dann die weiteren Schritte einleitet. Ausserdem muss er natuerlich seinen Elefanten weiter beobachten und dann entscheiden, ob er das Rescue Team vom Thai Conservation Center um Hilfe bittet.
Wird das Rescue Team gerufen, wird innerhalb kuerzester Zeit alles vorbereitet und man faehrt zusammen mit einem Tierarzt vor Ort. Hier benoetigt das Team vom Eigentuemer die schriftliche Genehmigung, den Elefanten fangen zu duerfen. Erst dann kann es losgehen: den Platz finden, wo der Elefant sich versteckt, das Gebiet absperren, so dass der Elefant nicht entkommen kann; wenn der Elefant in geeigneter Position steht, schiesst der Schuetze des Rescue-Teams ein Beruhigungsmittel auf den Elefanten. Dieses wirkt nach etwa 30 Minuten. Der Tierarzt checkt, in welcher Verfassung das Tier sich befindet, nachdem auf es geschossen wurde. Erst dann wird der Elefant an einen besseren Platz gebracht und fest gebunden.
Ramona und ich durften jetzt zusehen, wie die Gewehre praepariert wurden und nach ein paar Luftschuessen sind wir bewaffnet nach draussen. Lai ist in der Zwischenzeit mit Pang Khod durch den Wald geritten und wir mussten anhand der Spuren den Elefanten finden. Auf dem trockenen Laub war das kein Zucker schlecken und manchmal hatten gar die Profis Probleme, die Spuren zu sehen. Am Ende fanden wir dann doch den Kartoffelsack, der fuer uns den Elefanten darstellen sollte. Wir durften nun mit 3 verschiedenen Gewehren auf diesen Sack schiessen. Das machte gar richtig Spass und wir waren enttaeuscht, als wir so schnell aufhoeren mussten.
Nach dem Mittag essen sollten wir eigentlich wieder mal Uebungen machen, aber da neben dem Uebungsplatz Raupe und Bagger zu Gange waren, brachten wir den Elefanten gleich in den Dschungel. Jan und Lai ueberraschten uns dann mit einer Moskito-Gun. Im Nu hatten sie die aus Bambus hergestellt und wir lernten das auch. Dann beschossen wir uns mit nassem Zeitungspapier ... ich kann euch sagen, ich bin nur mit einigen blauen Flecken davon gekommen. Aber es war ein toller Spass!
Sonntag, Februar 22, 2004
Elephant Conservation Center
Wir holten um 7 Uhr die Elefanten ab und badeten sie. Heute klappte das bei mir (Nicole) sehr gut. Ob das daran lag, dass ich zum ersten Mal meine Hose nach oben krempelte? :)
Nach dem Fruehstueck zeigte Jan uns, wie man aus einem Elefantenschwanzhaar einen Ring macht. Ramona und ich probierten das verzweifelt mit einem Band, aber es wollte einfach nicht gelingen. Jan zog es immer wieder auf und bat uns, es neu zu versuchen. Es war aber auch zum Maeuse melken. So schwer kann es doch gar nicht sein, das richtige Loch zu finden.
Dann wurden die Elefanten bereit gemacht, da es in den Wald zum Loggen gehen sollte. Man wollte uns zeigen, wie die Elefanten im Wald die gefaellten Holzstaemme hinter sich ziehen. Wandee war frueher ein 'Arbeitselefant, Pang Khod kennt das aber ueberhaupt nicht und wuerde so auch Angst haben, den Baumstamm an einer langen Kette hinter sich herzuziehen. Und so war es dann auch. Lai sass auf ihr und in einem Affenzahn lief Pang Khod den Berg hinunter, immer in Angst, der Baumstamm wuerde ihr in die Hinterbeine fallen. Wahnsinn, wie schnell da selbst Pang Khod laufen kann. Wenn man dann den Elefanten nicht im Griff hat ... Bei Wandee war es dagegen ganz anders. Sie kannte das Prinzip eben und trottete im Vergleich zu Pang Khod den Berg hinunter. Das war total interessant zu beobachten und wir waren froh, dass wir nicht auf Pang Khod sitzen mussten.
Nach einer kleinen Trinkpause wurde uns gezeigt, wie man einen Holzgepaecktraeger auf den Elefanten setzt und verschnuert. Wo sollen wir nur die Kraft hernehmen, um die steifen Seile so festzuziehen, dass der Traeger auch haelt. Und wie um Himmels willen sollen wir auf dem Ruecken der Elefanten rumlaufen, um alles auch ja richtig zu befestigen? Gott sei Dank, waren uns Lai und Jan da wieder sehr behilflich. Puh!
Am Nachmittag lernten wir, wie man Bananenstaemme faellt. Auch das harte Arbeit, der Umgang mit dem Messer fiel uns immer noch schwer. Bei den Mahouts sieht das alles immer so einfach aus.
Heute abend verbrachten wir den Abend im Zentrum. Wir waren zur 'Schlangen-Party' eingeladen. Jan hatte gestern eine Schlange gefangen, die heute gekocht wurde. Mensch, war die lecker! Die Haut zwar nicht, aber das Fleisch ... richtig gut! Dazu jede Menge Whiskey - ein herrlicher Abend.
Nach dem Fruehstueck zeigte Jan uns, wie man aus einem Elefantenschwanzhaar einen Ring macht. Ramona und ich probierten das verzweifelt mit einem Band, aber es wollte einfach nicht gelingen. Jan zog es immer wieder auf und bat uns, es neu zu versuchen. Es war aber auch zum Maeuse melken. So schwer kann es doch gar nicht sein, das richtige Loch zu finden.
Dann wurden die Elefanten bereit gemacht, da es in den Wald zum Loggen gehen sollte. Man wollte uns zeigen, wie die Elefanten im Wald die gefaellten Holzstaemme hinter sich ziehen. Wandee war frueher ein 'Arbeitselefant, Pang Khod kennt das aber ueberhaupt nicht und wuerde so auch Angst haben, den Baumstamm an einer langen Kette hinter sich herzuziehen. Und so war es dann auch. Lai sass auf ihr und in einem Affenzahn lief Pang Khod den Berg hinunter, immer in Angst, der Baumstamm wuerde ihr in die Hinterbeine fallen. Wahnsinn, wie schnell da selbst Pang Khod laufen kann. Wenn man dann den Elefanten nicht im Griff hat ... Bei Wandee war es dagegen ganz anders. Sie kannte das Prinzip eben und trottete im Vergleich zu Pang Khod den Berg hinunter. Das war total interessant zu beobachten und wir waren froh, dass wir nicht auf Pang Khod sitzen mussten.
Nach einer kleinen Trinkpause wurde uns gezeigt, wie man einen Holzgepaecktraeger auf den Elefanten setzt und verschnuert. Wo sollen wir nur die Kraft hernehmen, um die steifen Seile so festzuziehen, dass der Traeger auch haelt. Und wie um Himmels willen sollen wir auf dem Ruecken der Elefanten rumlaufen, um alles auch ja richtig zu befestigen? Gott sei Dank, waren uns Lai und Jan da wieder sehr behilflich. Puh!
Am Nachmittag lernten wir, wie man Bananenstaemme faellt. Auch das harte Arbeit, der Umgang mit dem Messer fiel uns immer noch schwer. Bei den Mahouts sieht das alles immer so einfach aus.
Heute abend verbrachten wir den Abend im Zentrum. Wir waren zur 'Schlangen-Party' eingeladen. Jan hatte gestern eine Schlange gefangen, die heute gekocht wurde. Mensch, war die lecker! Die Haut zwar nicht, aber das Fleisch ... richtig gut! Dazu jede Menge Whiskey - ein herrlicher Abend.
Freitag, Februar 20, 2004
Elephant Conservation Center
Heute sollte es ein ruhiger Tag werden. Er begann wie jeder Tag mit einem Spaziergang in den Dschungel, wo wir die Elefanten abholten und sie badeten. Noch immer habe ich (Nicole) das noch nicht so ganz raus. Jedes Mal, wenn ich Map long (Hinlegen) sage, geht sie mit dem Kopf runter. Ich fiel zwar nicht runter, aber war natuerlich wieder quatschnass. Das kann schon frustrierend sein, zumal sie sich bei Jan immer ganz ruhig verhielt.
Nach dem Fruehstueck zeigte uns der Head of Teacher, wie man eine Schlaufe in ein dickes Seil knotet, spaeter, wie man zwei Seile entsprechend miteinander verknotet. Und nicht mal eben einen Seemannsknoten oder so! Nein, hier wird das dicke Seil zuerst auf beiden Seite ein Stueck in seine einzelnen Teile aufgedreht und dann mit dem anderen aufgedrehten Endstueck verknotet.
Dann lernten wir, wie wir unser Mahout-Messer auf einem Schleifstein schaerfen, ehe es an die Zwille ging. Mit dem Messer mussten wir uns eine Zwille schnitzen. Uiuiui, da ist hoechste Vorsicht geboten, denn wenn man abrutscht, ist der Finger ab. Aber Jan und Lai halfen uns bei den schwierigen Parts.
Nach dem Mittagessen ging es weiter, mit einem Harness fuer Wandee, den wir weben sollten. Das ist harte Arbeit, weil das Seil viel haerter ist als Wolle und schnell bildeten sich die ersten Blasen an unseren Haenden.
Am fruehen Nachmittag wurden die Elefanten wieder in den Dschungel gebracht und unser Arbeitstag war vorbei.
Nach dem Fruehstueck zeigte uns der Head of Teacher, wie man eine Schlaufe in ein dickes Seil knotet, spaeter, wie man zwei Seile entsprechend miteinander verknotet. Und nicht mal eben einen Seemannsknoten oder so! Nein, hier wird das dicke Seil zuerst auf beiden Seite ein Stueck in seine einzelnen Teile aufgedreht und dann mit dem anderen aufgedrehten Endstueck verknotet.
Dann lernten wir, wie wir unser Mahout-Messer auf einem Schleifstein schaerfen, ehe es an die Zwille ging. Mit dem Messer mussten wir uns eine Zwille schnitzen. Uiuiui, da ist hoechste Vorsicht geboten, denn wenn man abrutscht, ist der Finger ab. Aber Jan und Lai halfen uns bei den schwierigen Parts.
Nach dem Mittagessen ging es weiter, mit einem Harness fuer Wandee, den wir weben sollten. Das ist harte Arbeit, weil das Seil viel haerter ist als Wolle und schnell bildeten sich die ersten Blasen an unseren Haenden.
Am fruehen Nachmittag wurden die Elefanten wieder in den Dschungel gebracht und unser Arbeitstag war vorbei.
Mittwoch, Februar 18, 2004
Elephant Conservation Center
Heute trafen wir uns bereits um 6.30 Uhr. Das heisst, so sollte es sein. Aber wir mussten auf Jan und Lai warten. Ob sie etwa zu viel getrunken hatten? Um 6.50 Uhr waren sie endlich da und wir konnten die Elefanten im Dschungel abholen. Das Loesen der Kette vom Baum, das hinlegen und sauber machen, das Aufschmeissen der Kette und auch das Aufsteigen klappt von Tag zu Tag besser.
Auf dem Weg zum Swimming Pool kamen wieder einige Mopeds, Autos und LKWs vorbei, vor denen Wandee hoellische Angst hat. Sie wird dann immer richtig nervoes. Was ich (Nicole) auch beim Baden merken konnte. Ich war wieder mal nicht schnell genug und somit schon wieder halb im Wasser. Der arme Jan, jetzt musste er schon wieder in dieses Dreckswasser kommen und mir beim Baden helfen. Aber er nahm das alles mit Humor und machte auch weiterhin seine Witze ueber mich.
Nachdem Wandee im Stall versorgt war, gabs wieder Fruehstueck. Ach ja, habe mich hier entschieden, wie die Thais zu essen. Morgens, mittags und abends Reis. So langsam gewoehne ich mich daran.
Dann fuhren wir zum Elefantenkrankenhaus. Es ist ein von der thailaendischen Regierung gefuehrtes Krankenhaus und somit fuer jeden Mahout oder Besitzer eines Elefanten kostenlos. Am Mittwoch werden alle Elefanten im Conservation Center durchgecheckt. Bei jedem Elefant wird Mass genommen (Hoehe, Laenge, Fussumfang); man misst Fieber, in dem man dem Elefanten mit dem Arm in den Anus faehrt, einen dicken Haufen herausnimmt und dort das Fieberthermometer reinsteckt. Die durchschnittliche Koerpertemperatur liegt wie bei uns bei 37 Grad.
Ausserdem sahen wir, wie die Minenopfer behandelt werden. Ein Elefant hat seinen kompletten Fuss zerfetzt seit er auf eine Mine getreten ist. Er muss alle 2 Tage etwa eine halbe Stunde lang in einer lila Loesung (Desinfektionsmittel) stehen. Anschliessend wird ihm ein gelbes Zeug in die Wunde gespritzt und dann ein Megaverband um den Fuss gelegt, der mit Paketklebeband festgeklebt wird.
Ein Aerzteteam aus Chiang Mai war heute auch da. Sie hatten ein Roentgengeraet dabei. Einer der Elefanten hat einen dicken Fuss und da sich keiner erklaeren kann, was es ist, muss er eben geroentgt werden. Genau wie der dreijaehrige gelaehmte Elefant, der heute Geburtstag hat. Er bekam von seiner englischen Besitzerin einen ganzen Korb voller Fruechte und Obst. Nachdem er das alles verputzt hatte, musste er aus dem extra fuer ihn gebauten Elefanten-Rollstuhl herausgeholt werden. Hier waren starke Maenner gefragt, denn der Elefant ist mit seinen Hinterbeinen nicht stark genug, um sich selbst zu halten. Es wurden einige Kartoffelsaecke ausgebreitet und nach und nach die Tragegurte geloest. So konnte man den Elefanten aus dem Rollstuhl ziehen und auf die Saecke legen. Das war eine laengere Sache und auch das Roentgen war eine laengere Angelegenheit, da der Elefant einfach nicht ruhig halten wollte. Mit mehren Leuten wurde ueberall festgehalten und gezogen und gezuppelt bis dann irgendwann endlich das Bild geschossen werden konnte.
Interessant zu erfahren war, dass der Doktor zwar 6 Jahre lang Tiermedizin studiert hat, allerdings alles nur ueber Hunde, Katzen usw. Sein Wissen ueber Elefanten hat er sich mehr oder weniger ueber die Jahre selbst beigebracht.
Nach dem Mittagessen sahen wir uns noch die schwangere Elefantin an. Eine Elefantin ist im Durchschnitt zwischen 18 und 22 Monaten schwanger und man kann nie so genau sagen, wann sie letztendlich soweit ist. Wir hoffen natuerlich, dass sie 'wirft', wenn wir noch hier sind. Einer Elefantin sieht man fast gar nicht an, dass sie schwanger ist. Lediglich ihre Brueste sind groesser, aber am Bauch sieht man das kaum.
Dann wurden noch Wandee und Pang Khod untersucht und anschliessend ritten wir wieder in den Dschungel. Jan wollte Wandee heute richtig tief in den Wald bringen und wir mussten absteigen und vorgehen. Jan, dann ich und dann Wandee. Immer wieder rief ich sie und sie folgte auch brav. Doch irgendwann wurde sie immer schneller. Als sie fast hinter mir war sagte ich ihr 'stop', aber sie wollte nicht hoeren. Auch der zweite Befehl nutzte nichts und stattdessen gab sie mir einen Tritt mit dem vorderen Fuss. Ich stuerzte nach hinten in einen Bambusbusch und war total erschrocken. Da ich auf den Ruecken fiel, konnte ich nicht mal schnell genug den Hook ziehen. Durch meinen Aufschrei war Wandee sicher auch erschrocken, denn sie stand danach abrupt. Jan war auch schon zur Stelle und hat ihr ordentlich eine uebergehauen. Jan war mehr als ueberrascht, das hatte Wandee noch nie gemacht. Er entschuldigte sich mehrmals, er machte sich wirklich Sorgen. Aber mir war ja nichts passiert. Ich durfte jetzt auch nicht mehr vor Wandee gehen. Jan war stets zwischen mir und Wandee.
Nach dem Abendessen gings schnell wieder in unsere Zimmer, wo wir etwas Tagebuch schrieben und dann recht schnell das Licht ausmachten.
Auf dem Weg zum Swimming Pool kamen wieder einige Mopeds, Autos und LKWs vorbei, vor denen Wandee hoellische Angst hat. Sie wird dann immer richtig nervoes. Was ich (Nicole) auch beim Baden merken konnte. Ich war wieder mal nicht schnell genug und somit schon wieder halb im Wasser. Der arme Jan, jetzt musste er schon wieder in dieses Dreckswasser kommen und mir beim Baden helfen. Aber er nahm das alles mit Humor und machte auch weiterhin seine Witze ueber mich.
Nachdem Wandee im Stall versorgt war, gabs wieder Fruehstueck. Ach ja, habe mich hier entschieden, wie die Thais zu essen. Morgens, mittags und abends Reis. So langsam gewoehne ich mich daran.
Dann fuhren wir zum Elefantenkrankenhaus. Es ist ein von der thailaendischen Regierung gefuehrtes Krankenhaus und somit fuer jeden Mahout oder Besitzer eines Elefanten kostenlos. Am Mittwoch werden alle Elefanten im Conservation Center durchgecheckt. Bei jedem Elefant wird Mass genommen (Hoehe, Laenge, Fussumfang); man misst Fieber, in dem man dem Elefanten mit dem Arm in den Anus faehrt, einen dicken Haufen herausnimmt und dort das Fieberthermometer reinsteckt. Die durchschnittliche Koerpertemperatur liegt wie bei uns bei 37 Grad.
Ausserdem sahen wir, wie die Minenopfer behandelt werden. Ein Elefant hat seinen kompletten Fuss zerfetzt seit er auf eine Mine getreten ist. Er muss alle 2 Tage etwa eine halbe Stunde lang in einer lila Loesung (Desinfektionsmittel) stehen. Anschliessend wird ihm ein gelbes Zeug in die Wunde gespritzt und dann ein Megaverband um den Fuss gelegt, der mit Paketklebeband festgeklebt wird.
Ein Aerzteteam aus Chiang Mai war heute auch da. Sie hatten ein Roentgengeraet dabei. Einer der Elefanten hat einen dicken Fuss und da sich keiner erklaeren kann, was es ist, muss er eben geroentgt werden. Genau wie der dreijaehrige gelaehmte Elefant, der heute Geburtstag hat. Er bekam von seiner englischen Besitzerin einen ganzen Korb voller Fruechte und Obst. Nachdem er das alles verputzt hatte, musste er aus dem extra fuer ihn gebauten Elefanten-Rollstuhl herausgeholt werden. Hier waren starke Maenner gefragt, denn der Elefant ist mit seinen Hinterbeinen nicht stark genug, um sich selbst zu halten. Es wurden einige Kartoffelsaecke ausgebreitet und nach und nach die Tragegurte geloest. So konnte man den Elefanten aus dem Rollstuhl ziehen und auf die Saecke legen. Das war eine laengere Sache und auch das Roentgen war eine laengere Angelegenheit, da der Elefant einfach nicht ruhig halten wollte. Mit mehren Leuten wurde ueberall festgehalten und gezogen und gezuppelt bis dann irgendwann endlich das Bild geschossen werden konnte.
Interessant zu erfahren war, dass der Doktor zwar 6 Jahre lang Tiermedizin studiert hat, allerdings alles nur ueber Hunde, Katzen usw. Sein Wissen ueber Elefanten hat er sich mehr oder weniger ueber die Jahre selbst beigebracht.
Nach dem Mittagessen sahen wir uns noch die schwangere Elefantin an. Eine Elefantin ist im Durchschnitt zwischen 18 und 22 Monaten schwanger und man kann nie so genau sagen, wann sie letztendlich soweit ist. Wir hoffen natuerlich, dass sie 'wirft', wenn wir noch hier sind. Einer Elefantin sieht man fast gar nicht an, dass sie schwanger ist. Lediglich ihre Brueste sind groesser, aber am Bauch sieht man das kaum.
Dann wurden noch Wandee und Pang Khod untersucht und anschliessend ritten wir wieder in den Dschungel. Jan wollte Wandee heute richtig tief in den Wald bringen und wir mussten absteigen und vorgehen. Jan, dann ich und dann Wandee. Immer wieder rief ich sie und sie folgte auch brav. Doch irgendwann wurde sie immer schneller. Als sie fast hinter mir war sagte ich ihr 'stop', aber sie wollte nicht hoeren. Auch der zweite Befehl nutzte nichts und stattdessen gab sie mir einen Tritt mit dem vorderen Fuss. Ich stuerzte nach hinten in einen Bambusbusch und war total erschrocken. Da ich auf den Ruecken fiel, konnte ich nicht mal schnell genug den Hook ziehen. Durch meinen Aufschrei war Wandee sicher auch erschrocken, denn sie stand danach abrupt. Jan war auch schon zur Stelle und hat ihr ordentlich eine uebergehauen. Jan war mehr als ueberrascht, das hatte Wandee noch nie gemacht. Er entschuldigte sich mehrmals, er machte sich wirklich Sorgen. Aber mir war ja nichts passiert. Ich durfte jetzt auch nicht mehr vor Wandee gehen. Jan war stets zwischen mir und Wandee.
Nach dem Abendessen gings schnell wieder in unsere Zimmer, wo wir etwas Tagebuch schrieben und dann recht schnell das Licht ausmachten.
Montag, Februar 16, 2004
Elephant Conservation Center
Um 7 Uhr haben wir uns mit Jan, Lai und Deng getroffen. Es ging in den Dschungel, wir muessen die Elefanten abholen. Jan und Lai waren so gut drauf, da machte es uns ueberhaupt nichts aus, dass wir so frueh am morgen schon so weit laufen mussten.
Im Dschungel dann rief Jan nach Wandee und ich (Nicole) versuchte, so gut es ging, Jan nachzuahmen, damit Wandee sich auch an meine Stimme gewoehnt. Als sie bei uns war, musste sie sich hinlegen und mit unserem Hook klopften wir ihren Kopf und Ruecken ab, machten sie so etwas sauber. Jan warf die Kette auf und ich durfte aufsteigen. Oh man, hatte ich einen Muskelkater! Wie soll das denn nur weiter gehen?
Ramona und ich ritten zum Swimming Pool der Elefanten. Hier werden sie jeden Morgen gebadet. Wir durften zuschauen, aber morgen muessen wir ran. Mannoman, das sah verdammt schwierig aus, die Balance auf dem Ruecken zu halten. Da steht uns noch eine Menge bevor. Nach dem Baden durften wir die Elefanten zum Camp reiten. Dort gab's dann erstmal fuer die Elefanten etwas zu trinken. 100l trinken sie im Durchschnitt und man muss ihnen sagen, dass sie trinken sollen - wenn man nur kurze Zeit hat -, da sie sich sonst mit dem Wasser nur bespritzen und somit abkuehlen! Wandee jedoch trinkt nicht immer, wenn man es ihr sagt und man muss stets damit rechnen, auch eine Abkuehlung zu bekommen. Dann ging's in den Stall, ich durfte die Kette abnehmen und zum ersten Mal, den Elefantensch... wegmachen. Mit Schaufel und Schubkarre. Und wenn der Dung nicht auf die Schaufel will, dann hilft man eben mit dem Fuss nach. Nur gut, dass ich Sandalen trage. :)
Nach dem Fruehstueck (Gin kaao - Reis essen auf Thai) waren wieder Uebungen angesagt. Heute mussten wir die Elefanten dazu bewegen, sich hinzulegen (Map long) und den Kopf runter zu machen, sich praktisch hinzuknien (Tak long). Tja, und so mussten wir auch aufsteigen. Mir tat aber doch alles so weh. Wie soll ich denn so auf den Kopf von Wandee springen? Eigentlich ist das wie Bock springen, aber so ein hoher Bock und dann auch noch ohne Sprungbrett und mehr oder weniger aus dem Stand?! Bei Ramona sah das immer so einfach aus, aber ich hab das einfach nicht geschafft. Sicher liegt das an meinem Muskelkater.
Dann ging es ins Elefanten-Zentrum, wo wir uns mit Deng die Elefanten-Show fuer Touristen angeschaut haben. Hier wurde gezeigt, wie man auf- und absteigt, wie die Elefanten gefaellte Holzstaemme bis auf Zentimeter genau stapeln koennen, wie sie mit bunten Pinseln Bilder malen oder aber auch Musik machen. Auffallend war, dass die Elefanten nie in den Shit von anderen Elefanten treten. Selbst beim rueckwaerts laufen.
In der Mittagspause hatten wir unsere erste Thai-Stunde mit Deng. Mindestens genauso schwer wie Chinesisch - auch 5 verschiedene Toene und fuer uns oft ueberhaupt nicht zu unterscheiden. So hat ein Wort verschiedene Bedeutungen, je nachdem auf welchem Ton man es ausspricht. Hier kommt auch noch einiges auf uns zu!
Zurueck im Camp standen nochmal eine Stunde lang Uebungen an. Map long, Tak long, Sok (rueckwaerts gehen). Immer und immer wieder. Mein Muskelkater wurde somit natuerlich nicht besser. Im Gegenteil. Einmal bin ich beim Aufspringen auf den Kopf nicht hoch genug gesprungen und Wandee ging mit dem Kopf hoch. Ich konnte mich nicht schnell genug festhalten und bin voll abgerutscht. Da hing ich nun auf Wandees linkem Ohr, wusste nicht mehr vor noch zurueck. Jan versuchte noch, mich hochzudruecken, aber das klappte auch hinten und vorne nicht. Also liess ich mich letztendlich einfach fallen, wusste nicht, dass Jan immer noch hinter mir stand. Der arme Kerl hat voll meinen Hook ins T-Shirt bekommen. Das hat nun zwei Loecher. Gott sei Dank ist da nicht mehr bei schief gegangen.
Gegen 14.30 Uhr war es an der Zeit, die Elefanten wieder in den Dschungel zu reiten. So ganz sicher fuehlte ich mich noch nicht, habe wohl die richtige Sitzposition noch nicht. Jedenfalls wackelte es ganz schoen und oft musste ich mich entweder am Kopf oder an den Ohren festkrallen, um mein Gleichgewicht zu halten.
Nach der Dusche gab es um 17.30 Uhr Abendessen. Wir waren schon etwas frueher da. Ein Fehler! Einige Mahouts sassen bereits da und waren fleissig dabei, Whiskey zu trinken. Und da es unhoeflich ist, abzulehnen ... Nur gut, dass wir das Wort 'nid noi' (ein kleines bisschen) schon kennen... :)
Nach dem Abendessen war nochmal etwas Thai angesagt und dann ging's auch schon auf unsere Zimmer. Es scheint sich abzuzeichnen, dass wir hier viele fruehe Abende haben werden.
Im Dschungel dann rief Jan nach Wandee und ich (Nicole) versuchte, so gut es ging, Jan nachzuahmen, damit Wandee sich auch an meine Stimme gewoehnt. Als sie bei uns war, musste sie sich hinlegen und mit unserem Hook klopften wir ihren Kopf und Ruecken ab, machten sie so etwas sauber. Jan warf die Kette auf und ich durfte aufsteigen. Oh man, hatte ich einen Muskelkater! Wie soll das denn nur weiter gehen?
Ramona und ich ritten zum Swimming Pool der Elefanten. Hier werden sie jeden Morgen gebadet. Wir durften zuschauen, aber morgen muessen wir ran. Mannoman, das sah verdammt schwierig aus, die Balance auf dem Ruecken zu halten. Da steht uns noch eine Menge bevor. Nach dem Baden durften wir die Elefanten zum Camp reiten. Dort gab's dann erstmal fuer die Elefanten etwas zu trinken. 100l trinken sie im Durchschnitt und man muss ihnen sagen, dass sie trinken sollen - wenn man nur kurze Zeit hat -, da sie sich sonst mit dem Wasser nur bespritzen und somit abkuehlen! Wandee jedoch trinkt nicht immer, wenn man es ihr sagt und man muss stets damit rechnen, auch eine Abkuehlung zu bekommen. Dann ging's in den Stall, ich durfte die Kette abnehmen und zum ersten Mal, den Elefantensch... wegmachen. Mit Schaufel und Schubkarre. Und wenn der Dung nicht auf die Schaufel will, dann hilft man eben mit dem Fuss nach. Nur gut, dass ich Sandalen trage. :)
Nach dem Fruehstueck (Gin kaao - Reis essen auf Thai) waren wieder Uebungen angesagt. Heute mussten wir die Elefanten dazu bewegen, sich hinzulegen (Map long) und den Kopf runter zu machen, sich praktisch hinzuknien (Tak long). Tja, und so mussten wir auch aufsteigen. Mir tat aber doch alles so weh. Wie soll ich denn so auf den Kopf von Wandee springen? Eigentlich ist das wie Bock springen, aber so ein hoher Bock und dann auch noch ohne Sprungbrett und mehr oder weniger aus dem Stand?! Bei Ramona sah das immer so einfach aus, aber ich hab das einfach nicht geschafft. Sicher liegt das an meinem Muskelkater.
Dann ging es ins Elefanten-Zentrum, wo wir uns mit Deng die Elefanten-Show fuer Touristen angeschaut haben. Hier wurde gezeigt, wie man auf- und absteigt, wie die Elefanten gefaellte Holzstaemme bis auf Zentimeter genau stapeln koennen, wie sie mit bunten Pinseln Bilder malen oder aber auch Musik machen. Auffallend war, dass die Elefanten nie in den Shit von anderen Elefanten treten. Selbst beim rueckwaerts laufen.
In der Mittagspause hatten wir unsere erste Thai-Stunde mit Deng. Mindestens genauso schwer wie Chinesisch - auch 5 verschiedene Toene und fuer uns oft ueberhaupt nicht zu unterscheiden. So hat ein Wort verschiedene Bedeutungen, je nachdem auf welchem Ton man es ausspricht. Hier kommt auch noch einiges auf uns zu!
Zurueck im Camp standen nochmal eine Stunde lang Uebungen an. Map long, Tak long, Sok (rueckwaerts gehen). Immer und immer wieder. Mein Muskelkater wurde somit natuerlich nicht besser. Im Gegenteil. Einmal bin ich beim Aufspringen auf den Kopf nicht hoch genug gesprungen und Wandee ging mit dem Kopf hoch. Ich konnte mich nicht schnell genug festhalten und bin voll abgerutscht. Da hing ich nun auf Wandees linkem Ohr, wusste nicht mehr vor noch zurueck. Jan versuchte noch, mich hochzudruecken, aber das klappte auch hinten und vorne nicht. Also liess ich mich letztendlich einfach fallen, wusste nicht, dass Jan immer noch hinter mir stand. Der arme Kerl hat voll meinen Hook ins T-Shirt bekommen. Das hat nun zwei Loecher. Gott sei Dank ist da nicht mehr bei schief gegangen.
Gegen 14.30 Uhr war es an der Zeit, die Elefanten wieder in den Dschungel zu reiten. So ganz sicher fuehlte ich mich noch nicht, habe wohl die richtige Sitzposition noch nicht. Jedenfalls wackelte es ganz schoen und oft musste ich mich entweder am Kopf oder an den Ohren festkrallen, um mein Gleichgewicht zu halten.
Nach der Dusche gab es um 17.30 Uhr Abendessen. Wir waren schon etwas frueher da. Ein Fehler! Einige Mahouts sassen bereits da und waren fleissig dabei, Whiskey zu trinken. Und da es unhoeflich ist, abzulehnen ... Nur gut, dass wir das Wort 'nid noi' (ein kleines bisschen) schon kennen... :)
Nach dem Abendessen war nochmal etwas Thai angesagt und dann ging's auch schon auf unsere Zimmer. Es scheint sich abzuzeichnen, dass wir hier viele fruehe Abende haben werden.
Sonntag, Februar 15, 2004
Chiang Mai - Elephant Conservation Center
Heute war es also soweit. 20 Tage fern von Grossstadt, Luxus, Internet ... wie sehr wir uns darauf gefreut hatten.
Mit dem Bus ging es von Chiang Mai zum Elephant Conservation Center, wo wir von Deng, unserem Tourguide, empfangen wurden. Wir wurden gleich zur Mahout Training-Schule gebracht, wo man uns unsere Zimmer zeigte. Da die Betten fuer zwei Personen zu klein waren, bekamen wir jeder ein eigenes Zimmer. Wow - 20 Tage ein eigenes Zimmer mit Bad. Sogar einen Schrank gab es. Klar, dass sofort mal alle Klamotten dort eingeraeumt wurden. Jetzt leben wir endlich mal nicht mehr aus dem Rucksack!
Wir trafen uns dann wieder mit Deng, der uns ein Anmeldeformular zum Ausfuellen gab. Und sofort ging es los. Anhand eines Modellelefanten bekamen wir die ersten Informationen ueber die asiatischen Elefanten. Im Vergleich zu den afrikanischen sind sie kleiner, haben kleinere Ohren, haben vorne 5 und hinten 4 (afrikanische 4 und 3) Zehen, nur die maennlichen Elefanten haben Stosszaehne (bei den afrikanischen maennliche und weibliche) und der Kopf hat zwei 'Hoecker' (Afrika nur einer). Dann erklaerte Deng uns die ersten Begriffe, die wir spaeter brauchen werden, um einen Elefanten reiten zu koennen. Es war fast 12 Uhr als wir mit der Einfuehrung fertig waren und somit Zeit fuers Mittag essen.
Dann mussten wir zum Tempel, wo wir vor dem Elefantengott beteten, damit wir in der Zeit im Camp auch gut beschuetzt sind. Hierfuer wurden uns eine Hand voll gluehender Raeucherstaebchen in die Hand gegeben. Der Head of Mahout kam und betete fuer uns. Die Staebchen mussten wir dann in eine Art Blumentopf stecken und einen kleinen Kranz, den Deng uns gab, ueber den Elefanten haengen. Anschliessend ueberreichte er uns unsere Mahout-Sachen: blaue Hose, blaue Jacke, rot-weisses Tuch, Hut, Messer und Hook. Wir duerfen das alles sogar behalten - wir konnten es gar nicht fassen!
Umgezogen standen wir ein paar Minuten spaeter wieder bei Deng. Er stellte uns unsere Mahouts Jan und Lai vor. Ich (Nicole) wurde Jan und Elefant Wandee zugeordnet, Ramona sollte zu Lai und Elefant Pang Khod.
Ich ging gleich mit Jan in Wandee's Stall, wo ich sie mit Bananen fuetterte. Sie muss sich jetzt mal an mich und meinen Geruch gewoehnen. 7 Tage lang duerfen wir unsere Klamotten nicht waschen! Na das kann ja mal heiter werden. :) Dann war unser erstes Training angesagt: Wie steige ich auf einen Elefanten? Ich halte mich mit der rechten Hand am Ohr des Elefanten fest, sage "song soong" (hebe den Fuss) und trete ihm hinter den rechten Vorderfuss. Dieser knickt dann ein, so dass man sich drauf stellen und man aufsteigen kann. Mensch, das ist aber alles einfacher als gesagt. Und die Haut, an der man sich festhalten soll, die ist so dick. Die bekommt man ja kaum gepackt. Steht man also auf dem Fuss, muss man sich nur noch auf den Ruecken des Elefanten schwingen. Nur noch! Ich komme mit meinem Fuss ja kaum auf den Ruecken. Das muss ich aber echt noch ein paar Mal ueben, bis ich den Dreh raushabe. Und wie komme ich jetzt wieder runter? "Hap soong" und praktisch so absteigen, wie man aufgestiegen ist. Uiuiui, das ging aber verdammt schnell. Ich rutschte regelrecht runter. Also auch das ueben. Aber dafuer sind wir ja hier. Ist schliesslich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Wir uebten wirklich fleissig auf und absteigen. Oh je, das gibt sicher 'nen kraeftigen Muskelkater. Das Gehen ("Bai") und Anhalten ("How") uebten wir natuerlich auch. Wenn der Elefant gehen soll, kickt man ihm mit beiden Fuessen hinters Ohr und sagt "bai". Ganz einfach also.
Es ist schon ein wahnsinniges Gefuehl, so hoch oben auf einem Elefanten zu sitzen und die Bewegungen zu spueren. Allerdings muss ich auch noch die richtige Sitzposition finden. Klar, im Genick soll ich sitzen, aber Jan deutet mir immer an, dass ich noch weiter vorne sitzen muss. Aber wo halte ich mich denn dann fest??
Nach den Uebungen ritten wir in den Dschungel. Ramona und ich ganz alleine auf unseren Elefanten. Welch ein Gefuehl! Im Dschungel wuerden die Elefanten ueber Nacht bleiben. Die Elefanten schlafen (im Stehen) im Durchschnitt zwischen 3 - 4 Stunden in der Nacht, meist zwischen 23 und 3 Uhr.
Nach dem Abendessen um 17.30 Uhr bekamen wir unseren ersten Thai-Whiskey. Oh je, gibt es den jetzt etwa jeden Tag? Unser Geschmack war es ja nicht, aber die Mahouts lieben ihn. Sie fangen auch direkt nach dem Arbeitstag an zu trinken und um 20 Uhr sieht man niemanden mehr. Klasse, dann bekommen wir hier ja auch mal richtig viel Schlaf.
Wir schrieben allerdings erst noch etwas Tagebuch. Ramona schrie dann irgendwann im Nebenzimmer auf, sie habe Millionen von Ameisen im Zimmer. Klar, Millionen! Doch, doch! Die muessen auch bei dir sein, rief sie. Quatsch. Wo denn? Na, am Kopfende ... und tatsaechlich eine mind. 5spurige Ameisenstrasse zog sich durch mein Zimmer in Ramonas Zimmer. Das gibt's doch gar nicht. Was arbeiten die denn? Gibt's die jetzt jeden Abend? Ich war jedoch zu muede, um mir darueber Gedanken zu machen und schlief recht schnell ein.
Mit dem Bus ging es von Chiang Mai zum Elephant Conservation Center, wo wir von Deng, unserem Tourguide, empfangen wurden. Wir wurden gleich zur Mahout Training-Schule gebracht, wo man uns unsere Zimmer zeigte. Da die Betten fuer zwei Personen zu klein waren, bekamen wir jeder ein eigenes Zimmer. Wow - 20 Tage ein eigenes Zimmer mit Bad. Sogar einen Schrank gab es. Klar, dass sofort mal alle Klamotten dort eingeraeumt wurden. Jetzt leben wir endlich mal nicht mehr aus dem Rucksack!
Wir trafen uns dann wieder mit Deng, der uns ein Anmeldeformular zum Ausfuellen gab. Und sofort ging es los. Anhand eines Modellelefanten bekamen wir die ersten Informationen ueber die asiatischen Elefanten. Im Vergleich zu den afrikanischen sind sie kleiner, haben kleinere Ohren, haben vorne 5 und hinten 4 (afrikanische 4 und 3) Zehen, nur die maennlichen Elefanten haben Stosszaehne (bei den afrikanischen maennliche und weibliche) und der Kopf hat zwei 'Hoecker' (Afrika nur einer). Dann erklaerte Deng uns die ersten Begriffe, die wir spaeter brauchen werden, um einen Elefanten reiten zu koennen. Es war fast 12 Uhr als wir mit der Einfuehrung fertig waren und somit Zeit fuers Mittag essen.
Dann mussten wir zum Tempel, wo wir vor dem Elefantengott beteten, damit wir in der Zeit im Camp auch gut beschuetzt sind. Hierfuer wurden uns eine Hand voll gluehender Raeucherstaebchen in die Hand gegeben. Der Head of Mahout kam und betete fuer uns. Die Staebchen mussten wir dann in eine Art Blumentopf stecken und einen kleinen Kranz, den Deng uns gab, ueber den Elefanten haengen. Anschliessend ueberreichte er uns unsere Mahout-Sachen: blaue Hose, blaue Jacke, rot-weisses Tuch, Hut, Messer und Hook. Wir duerfen das alles sogar behalten - wir konnten es gar nicht fassen!
Umgezogen standen wir ein paar Minuten spaeter wieder bei Deng. Er stellte uns unsere Mahouts Jan und Lai vor. Ich (Nicole) wurde Jan und Elefant Wandee zugeordnet, Ramona sollte zu Lai und Elefant Pang Khod.
Ich ging gleich mit Jan in Wandee's Stall, wo ich sie mit Bananen fuetterte. Sie muss sich jetzt mal an mich und meinen Geruch gewoehnen. 7 Tage lang duerfen wir unsere Klamotten nicht waschen! Na das kann ja mal heiter werden. :) Dann war unser erstes Training angesagt: Wie steige ich auf einen Elefanten? Ich halte mich mit der rechten Hand am Ohr des Elefanten fest, sage "song soong" (hebe den Fuss) und trete ihm hinter den rechten Vorderfuss. Dieser knickt dann ein, so dass man sich drauf stellen und man aufsteigen kann. Mensch, das ist aber alles einfacher als gesagt. Und die Haut, an der man sich festhalten soll, die ist so dick. Die bekommt man ja kaum gepackt. Steht man also auf dem Fuss, muss man sich nur noch auf den Ruecken des Elefanten schwingen. Nur noch! Ich komme mit meinem Fuss ja kaum auf den Ruecken. Das muss ich aber echt noch ein paar Mal ueben, bis ich den Dreh raushabe. Und wie komme ich jetzt wieder runter? "Hap soong" und praktisch so absteigen, wie man aufgestiegen ist. Uiuiui, das ging aber verdammt schnell. Ich rutschte regelrecht runter. Also auch das ueben. Aber dafuer sind wir ja hier. Ist schliesslich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Wir uebten wirklich fleissig auf und absteigen. Oh je, das gibt sicher 'nen kraeftigen Muskelkater. Das Gehen ("Bai") und Anhalten ("How") uebten wir natuerlich auch. Wenn der Elefant gehen soll, kickt man ihm mit beiden Fuessen hinters Ohr und sagt "bai". Ganz einfach also.
Es ist schon ein wahnsinniges Gefuehl, so hoch oben auf einem Elefanten zu sitzen und die Bewegungen zu spueren. Allerdings muss ich auch noch die richtige Sitzposition finden. Klar, im Genick soll ich sitzen, aber Jan deutet mir immer an, dass ich noch weiter vorne sitzen muss. Aber wo halte ich mich denn dann fest??
Nach den Uebungen ritten wir in den Dschungel. Ramona und ich ganz alleine auf unseren Elefanten. Welch ein Gefuehl! Im Dschungel wuerden die Elefanten ueber Nacht bleiben. Die Elefanten schlafen (im Stehen) im Durchschnitt zwischen 3 - 4 Stunden in der Nacht, meist zwischen 23 und 3 Uhr.
Nach dem Abendessen um 17.30 Uhr bekamen wir unseren ersten Thai-Whiskey. Oh je, gibt es den jetzt etwa jeden Tag? Unser Geschmack war es ja nicht, aber die Mahouts lieben ihn. Sie fangen auch direkt nach dem Arbeitstag an zu trinken und um 20 Uhr sieht man niemanden mehr. Klasse, dann bekommen wir hier ja auch mal richtig viel Schlaf.
Wir schrieben allerdings erst noch etwas Tagebuch. Ramona schrie dann irgendwann im Nebenzimmer auf, sie habe Millionen von Ameisen im Zimmer. Klar, Millionen! Doch, doch! Die muessen auch bei dir sein, rief sie. Quatsch. Wo denn? Na, am Kopfende ... und tatsaechlich eine mind. 5spurige Ameisenstrasse zog sich durch mein Zimmer in Ramonas Zimmer. Das gibt's doch gar nicht. Was arbeiten die denn? Gibt's die jetzt jeden Abend? Ich war jedoch zu muede, um mir darueber Gedanken zu machen und schlief recht schnell ein.
Samstag, Februar 14, 2004
Chiang Mai - Myanmar
Tja, heute sind wir mal wieder ganz frueh aufgestanden - warum? Um ins Internet-Cafe zu gehen. Ist schliesslich unser letzter Tag hier ... nein, im Ernst - wir wurden heute um kurz nach 7 Uhr abgeholt, um nach Myanmar zum "Goldenen Dreieck" zu fahren. Hier kann man von einem Fleck aus in drei Laender sehen: Thailand, Myanmar und Laos.
Vorher jedoch ging's noch zu einem Hot Spa. Naja, als ob wir es geahnt haetten, wir hatten unsere Badesachen nicht dabei. Denn in diesem Hot Spa kann man gar nicht baden, hier werden nur Eier gekocht und dann an die vielen Touris verkauft, die hierher kommen.
Unser naechster Stopp waren zwei Hill Tribe Villages. Das war einfach nur ... Ich (Nicole) kann es gar nicht sagen. Erst einmal fuehlten wir uns gar nicht so wohl, durch das Dorf zu laufen, um uns die Leute anzuschauen, zweitens war deren Ziel auch nur, ihre Handarbeit unter die Touristen zu bringen und drittens waren wir nicht die einzigen Touristen dort - alle paar Minuten faehrt ein Minibus vor. Eine Katastrophe.
Das Golden Triangle - wir haetten auch eine Bootstour mit dem Speedboot machen koennen, verzichteten aber - war auch nichts Besonderes. Am liebsten gleich weiter zur Grenze ... denn das war unser eigentliches Ziel: Wir muessen nach Myanmar, um wieder nach Thailand 'einzureisen' und somit eine Aufenthaltsgenehmigung von weiteren 30 Tagen zu bekommen. Das war innerhalb kuerzester Zeit getan und jetzt koennen wir sagen, dass wir in Myanmar gewesen sind.
Fazit: Wir waeren besser in einen lokalen Bus gestiegen, haetten uns den Stempel abgeholt und auch wieder zurueck gefahren. Aber naja, es soll auch solche Tage geben.
Morgen geh'ts jedenfalls zu den Elefanten ... :))
Vorher jedoch ging's noch zu einem Hot Spa. Naja, als ob wir es geahnt haetten, wir hatten unsere Badesachen nicht dabei. Denn in diesem Hot Spa kann man gar nicht baden, hier werden nur Eier gekocht und dann an die vielen Touris verkauft, die hierher kommen.
Unser naechster Stopp waren zwei Hill Tribe Villages. Das war einfach nur ... Ich (Nicole) kann es gar nicht sagen. Erst einmal fuehlten wir uns gar nicht so wohl, durch das Dorf zu laufen, um uns die Leute anzuschauen, zweitens war deren Ziel auch nur, ihre Handarbeit unter die Touristen zu bringen und drittens waren wir nicht die einzigen Touristen dort - alle paar Minuten faehrt ein Minibus vor. Eine Katastrophe.
Das Golden Triangle - wir haetten auch eine Bootstour mit dem Speedboot machen koennen, verzichteten aber - war auch nichts Besonderes. Am liebsten gleich weiter zur Grenze ... denn das war unser eigentliches Ziel: Wir muessen nach Myanmar, um wieder nach Thailand 'einzureisen' und somit eine Aufenthaltsgenehmigung von weiteren 30 Tagen zu bekommen. Das war innerhalb kuerzester Zeit getan und jetzt koennen wir sagen, dass wir in Myanmar gewesen sind.
Fazit: Wir waeren besser in einen lokalen Bus gestiegen, haetten uns den Stempel abgeholt und auch wieder zurueck gefahren. Aber naja, es soll auch solche Tage geben.
Morgen geh'ts jedenfalls zu den Elefanten ... :))
Donnerstag, Februar 12, 2004
Chiang Mai
Wir wissen, es wird jetzt langsam etwas langweilig aber wir sind heute schon wieder nur im Internet. Und ob ihr es glaubt oder nicht, aber wir haben schon viereckige Augen ...
Dienstag, Februar 10, 2004
Chiang Mai
Ich (Nicole) bin schon um 7.30 Uhr aufgestanden. Ich wollte um 8.00 Uhr im Postgebaeude sein, um dort den einzigen Windows XP-PC zu ergattern, wo ich am schnellsten meine Fotos runterladen und auf meine Jukebox laden kann.
Ramona war im Internet-Cafe gegenueber vom Hostel und wir tippten den ganzen Tag fleissig Berichte. Hatten schliesslich fast zwei Monate nachzuholen.
Erst abends um 21 Uhr machten wir Feierabend und goennten uns ein Menue bei McD.
Ramona war im Internet-Cafe gegenueber vom Hostel und wir tippten den ganzen Tag fleissig Berichte. Hatten schliesslich fast zwei Monate nachzuholen.
Erst abends um 21 Uhr machten wir Feierabend und goennten uns ein Menue bei McD.
Montag, Februar 09, 2004
Chiang Mai
Bereits um 8.10 Uhr waren wir am Immigration Office. Was? Wir sollen anstaendig gekleidet sein? Ist man anstaendig gekleidet, wenn man Shorts und Top anhat und in Sandalen laeuft? Wir werden es sehen.
Das Immigration Office oeffnet erst um 8.30 Uhr. Der Angestellte wollte uns jedoch nur eine 10-Tages-Verlaengerung geben. Das reicht doch nicht! Doch er wollte sich unser Problem gar nicht erst anhoeren. Wir brauchen 30 Tage. Tja, dann muesst ihr eben zur Grenze fahren und nochmal nach Thailand einreisen. Na toll.
Auf der Rueckfahrt zum Banana Guesthouse waegten wir die Fuer und Wider der Trekking-Tour ab und entschieden uns letztendlich dagegen. Wir mussten ja auch kein schlechtes Gewissen haben, denn sie wuerden auch mit 4 Leuten losziehen.
Wir packten unsere Tagebuecher ein und gingen ins Triple N-Restaurant zum Fruehstueck. Herrlich lecker. Hier verbrachten wir den ganzen Tag und den Abend mit Tagebuch schreiben und dem Planen unserer noch verbleibenden Monate. Am besten erzaehlen wir euch davon aber nicht, denn wir werden ihn sicher sowieso nochmal umschmeissen. Lasst euch also ueberraschen. :)
Das Immigration Office oeffnet erst um 8.30 Uhr. Der Angestellte wollte uns jedoch nur eine 10-Tages-Verlaengerung geben. Das reicht doch nicht! Doch er wollte sich unser Problem gar nicht erst anhoeren. Wir brauchen 30 Tage. Tja, dann muesst ihr eben zur Grenze fahren und nochmal nach Thailand einreisen. Na toll.
Auf der Rueckfahrt zum Banana Guesthouse waegten wir die Fuer und Wider der Trekking-Tour ab und entschieden uns letztendlich dagegen. Wir mussten ja auch kein schlechtes Gewissen haben, denn sie wuerden auch mit 4 Leuten losziehen.
Wir packten unsere Tagebuecher ein und gingen ins Triple N-Restaurant zum Fruehstueck. Herrlich lecker. Hier verbrachten wir den ganzen Tag und den Abend mit Tagebuch schreiben und dem Planen unserer noch verbleibenden Monate. Am besten erzaehlen wir euch davon aber nicht, denn wir werden ihn sicher sowieso nochmal umschmeissen. Lasst euch also ueberraschen. :)
Samstag, Februar 07, 2004
Kanchanaburi - Chiang Mai
Ich (Nicole) konnte nicht mehr schlafen und stand bereits um 7.15 Uhr auf. Ich ging etwas spazieren und versuchte spaeter noch in mehreren Internet-Cafes meine Fotos runterzuladen. Ohne Erfolg.
Um 10 Uhr traf ich Ramona beim Fruehstueck. Wir machten den naechsten Plan. Wir strichen einiges von unserem urspruenglichen Plan und entschieden, so schnell wie moeglich zum Tauchen zu fahren. Nach Lampang ins Elefanten-Schutz-Zentrum und nach Chiang Mai zum Trekken wollten wir noch.
Wir gingen ins naechste Reisebuero und nach einigem Hin und Her entschieden wir uns, einen Nachtzug von Bangkok nach Lampang zu nehmen. Jetzt muessen wir uns nur noch in einen Bus nach Bangkok setzen. Aber wir troedelten etwas rum, verabschiedeten uns ein zweites Mal von Michael und stiegen in den Bus, der um 16.20 Uhr losfaehrt. Der um 15.50 Uhr ist uns gerade vor der Nase weg gefahren. 16.20 Uhr plus zwei Stunden Fahrt, das schaffen wir ja locker, um unseren Zug um 19.40 Uhr zu bekommen. Doch zu frueh gefreut. Denn die Busfahrt dauerte heute fast 4 Stunden! Somit hatten wir unseren Zug verpasst.
Als wir in Bangkok ausstiegen, regnete es in Stroemen. Wir stellten uns gleich unter und wurden auch prompt direkt von einem Taxifahrer angesprochen. Er wuerde uns fuer 250 Baht zum Bahnhof fahren. Das ist aber ganz schoen teuer. Ja, aber Taximeter nutzt die Firma nicht und ausserdem ist soviel Verkehr, da sind wir locker eine Stunde unterwegs. OK. Wir hatten ja nicht wirklich die Wahl. Im Auto stellte sich jedoch fuer uns ganz schnell heraus, dass er uns angelogen hat. Verkehr? Wo sind denn die ganzen Autos? Wir waren in 20 Minuten am Bahnhof. Tja, wir setzten unsere Rucksaecke auf und ich gab dem Taxifahrer 100 Baht in die Hand, sagte ihm, dass er damit mehr als zufrieden sein kann. Er guckte mich an wie ein Postauto. Ich erklaerte es ihm noch, dass er so mehr als ein Drittel des ausgemachten Preises bekam. Und da wir nur ein Drittel der Zeit benoetigt hatten ... er hatte keine Worte mehr sondern starrte mich nur mit offenem Mund an. Aufmuckende Touris hatte er wohl noch nicht erlebt.
Am Bahnhof gingen wir gleich zum 'Umbuchungs'-Schalter. Ohne Probleme bekamen wir Tickets fuer den Zug um 22 Uhr. Prima, das klappt ja wie am Schnuerchen. Schnell noch eine Kleinigkeit essen und dann ab in den Zug.
Um 10 Uhr traf ich Ramona beim Fruehstueck. Wir machten den naechsten Plan. Wir strichen einiges von unserem urspruenglichen Plan und entschieden, so schnell wie moeglich zum Tauchen zu fahren. Nach Lampang ins Elefanten-Schutz-Zentrum und nach Chiang Mai zum Trekken wollten wir noch.
Wir gingen ins naechste Reisebuero und nach einigem Hin und Her entschieden wir uns, einen Nachtzug von Bangkok nach Lampang zu nehmen. Jetzt muessen wir uns nur noch in einen Bus nach Bangkok setzen. Aber wir troedelten etwas rum, verabschiedeten uns ein zweites Mal von Michael und stiegen in den Bus, der um 16.20 Uhr losfaehrt. Der um 15.50 Uhr ist uns gerade vor der Nase weg gefahren. 16.20 Uhr plus zwei Stunden Fahrt, das schaffen wir ja locker, um unseren Zug um 19.40 Uhr zu bekommen. Doch zu frueh gefreut. Denn die Busfahrt dauerte heute fast 4 Stunden! Somit hatten wir unseren Zug verpasst.
Als wir in Bangkok ausstiegen, regnete es in Stroemen. Wir stellten uns gleich unter und wurden auch prompt direkt von einem Taxifahrer angesprochen. Er wuerde uns fuer 250 Baht zum Bahnhof fahren. Das ist aber ganz schoen teuer. Ja, aber Taximeter nutzt die Firma nicht und ausserdem ist soviel Verkehr, da sind wir locker eine Stunde unterwegs. OK. Wir hatten ja nicht wirklich die Wahl. Im Auto stellte sich jedoch fuer uns ganz schnell heraus, dass er uns angelogen hat. Verkehr? Wo sind denn die ganzen Autos? Wir waren in 20 Minuten am Bahnhof. Tja, wir setzten unsere Rucksaecke auf und ich gab dem Taxifahrer 100 Baht in die Hand, sagte ihm, dass er damit mehr als zufrieden sein kann. Er guckte mich an wie ein Postauto. Ich erklaerte es ihm noch, dass er so mehr als ein Drittel des ausgemachten Preises bekam. Und da wir nur ein Drittel der Zeit benoetigt hatten ... er hatte keine Worte mehr sondern starrte mich nur mit offenem Mund an. Aufmuckende Touris hatte er wohl noch nicht erlebt.
Am Bahnhof gingen wir gleich zum 'Umbuchungs'-Schalter. Ohne Probleme bekamen wir Tickets fuer den Zug um 22 Uhr. Prima, das klappt ja wie am Schnuerchen. Schnell noch eine Kleinigkeit essen und dann ab in den Zug.
Donnerstag, Februar 05, 2004
Sangkhlaburi - Kanchanaburi
Ich (Nicole) wurde um 8 Uhr von Tommy geweckt und wir genossen die fruehe Idylle mit Blick auf den See. Ramona schlief noch und Michael war sowieso ein Langschlaefer. Da wir erst zum Mittagessen verabredet waren, war auch keine Eile angesagt. So packten wir gegen 11 Uhr unsere Rucksaecke, checkten aus und machten uns auf den Weg nach Songkaria.
Hier wollte Tommy uns hinfuehren, da die Koechin ueber weite Strecken bekannt ist und man hier besonders gut Thai essen kann. Ausserdem sind die 'Tische' wie kleine Bambushuetten in einem Fluss gebaut. Herrlich ruhig und idyllisch. Hinzu kommt, dass es hier fast nur Thais gibt und man das Restaurant wirklich noch als Geheimtipp bezeichnen kann. Das Essen war auch wirklich sehr gut.
Zurueck im Hostel ging es fuer Ramona und mich dann ganz schnell. Kurz Tschuess gesagt und schon waren wir wieder auf dem Moped zurueck zum Busbahnhof. Wir schafften es wieder auf die Minute genau. 14.30 Uhr war Abfahrt und um 18 Uhr erreichten wir Kanchanaburi.
Dieses Mal checkten wir im Jolly Frog ein, eine weitere Empfehlung von Tommy. Wir machten uns aber auch gleich wieder auf den Weg, wollten sehen, ob wir eine Tour zum Erawan Wasserfall und zum Tigertempel buchen koennen. War alles ganz einfach.
Abendessen gab's im Snooker, wo wir auch den Rest des Abends verbrachten und DVD guckten, die auf einem grossen Bildschirm gezeigt wurde.
Hier wollte Tommy uns hinfuehren, da die Koechin ueber weite Strecken bekannt ist und man hier besonders gut Thai essen kann. Ausserdem sind die 'Tische' wie kleine Bambushuetten in einem Fluss gebaut. Herrlich ruhig und idyllisch. Hinzu kommt, dass es hier fast nur Thais gibt und man das Restaurant wirklich noch als Geheimtipp bezeichnen kann. Das Essen war auch wirklich sehr gut.
Zurueck im Hostel ging es fuer Ramona und mich dann ganz schnell. Kurz Tschuess gesagt und schon waren wir wieder auf dem Moped zurueck zum Busbahnhof. Wir schafften es wieder auf die Minute genau. 14.30 Uhr war Abfahrt und um 18 Uhr erreichten wir Kanchanaburi.
Dieses Mal checkten wir im Jolly Frog ein, eine weitere Empfehlung von Tommy. Wir machten uns aber auch gleich wieder auf den Weg, wollten sehen, ob wir eine Tour zum Erawan Wasserfall und zum Tigertempel buchen koennen. War alles ganz einfach.
Abendessen gab's im Snooker, wo wir auch den Rest des Abends verbrachten und DVD guckten, die auf einem grossen Bildschirm gezeigt wurde.
Dienstag, Februar 03, 2004
Kanchanaburi - Sangkhlaburi
Um 8.40 Uhr sassen wir bereits im Bus zum Hellfire Pass. Wir wollten uns die Eisenbahnstrecke ansehen, die die Japaner im 2. Weltkrieg gebaut haben. 415km lang, durch den Dschungel und Berge von Bampong in Thailand bis Thanbyuzayat in Burma.
Um 11 Uhr stiegen wir am Hellfire Pass aus, stellten unsere grossen Rucksaecke am Eingang ab und machten uns auf Erkundungstour.
Die Eisenbahn wurde von ca. 250.000 asiatischen Arbeitern und ueber 60.000 australischen, britischen, hollaendischen und amerikanischen Kriegsgefangenen gebaut. Man hat im Oktober 1942 in Suedburma sowie in Thailand angefangen. Am 16 Oktober 1943 trafen sich die beiden Enden der Burma-Thailand-Eisenbahn in Konkoita in Thailand.
Fuer die Arbeiten wurde nur wenig modernes Werkzeug zur Verfuegung gestellt. Erde und Steine mussten mit Schaufeln, Spitzpicken und Hacken gebrochen werden und wurden dann in Koerben oder Saecken fortgetragen. Stein- und Erddaemme wurden durch Haende aufgeschuettet. Auch die Einschnitte durch Felsen wurden mit Hand gemacht. Metallgewindebohrer und Holzhammer wurden genutzt, um Loecher fuer Sprengstoff zu bohren. Die meisten der Bruecken auf der Strecke waren Holzbruecken, gemacht aus Holz aus dem umliegenden Dschungel.
Von April 1943 wurde die Arbeit stark forciert, da die Japaner im August fertig sein wollten. Dies wurde dann die beruechtigte 'Speedo'-Zeit. Die Kriegsgefangenen und asiatischen Arbeiter arbeiteten bis tief in die Nacht. Am Konyu-Einschnitt gab das flackernde Signalfeuer auf die ausgemergelten Arbeiter dem Platz seinen Namen: Hellfire Pass. In der 'Speedo'-Zeit, die in der Regenzeit war und verstaerkt durch das Ausbrechen von Cholera, starben Tausende von Menschen.
Von den 60.000 alliierten Kriegsgefangenen starben 12.399 (20%) beim Bau der Eisenbahn. Man glaubt, dass weitere 70.000 - 90.000 zivile Arbeiter gestorben sind. Die Gruende hierfuer war Mangel von anstaendigem Essen, total unangemessene medizinische Einrichtungen und zeitweise auch das brutale Umgehen von Aufpassern.
Das Essen, das die Kriegsgefangenen bekamen, war Reis, etwas getrocknetes Gemuese und getrockneten Fisch. Hunger fuehrte zu vielen Krankheiten und viele geschwaechte Kriegsgefangene, die unter erschreckenden Bedingungen lebten, wurden oft von Malaria, Diarrhoe, Cholera und tropischen Geschwueren heimgesucht.
Zwischen Dezember 1943 und August 1945 wurden etwa 220.000 Tonnen militaerisches Zubehoer ueber die Eisenbahn transportiert.
Heute werden noch 130km der Strecke genutzt - von Non Pladuk nach Namtok.
Wir liefen einen Teil der Strecke (ca. 8km) ab. Es war bullig heiss und wir waren die einzigen Menschen weit und breit. Die Landschaft hier war wunderschoen, aber die Vorstellung bei dieser Hitze zu arbeiten - der reinste Wahnsinn!
Als wir zurueck kamen, erwischten wir gerade noch den letzten Bus nach Sangkhlaburi. Mal wieder perfektes Time Management! Die Strecke von hier nach Sangkhlaburi und vor allem die letzten 25km gelten als die schoenste Strasse von Thailand. Serpentinen, ein staendiges Auf und Ab und rechts und links Wald oder See. Wirklich schoen!
Wir uebernachteten in einem Hostel, das von Armin, einem Oesterreicher, seit 11 Jahren gefuehrt wird. Hier trafen wir auch auf die beiden Deutschen Tommy und Michael, mit denen wir den Abend verbrachten.
Um 11 Uhr stiegen wir am Hellfire Pass aus, stellten unsere grossen Rucksaecke am Eingang ab und machten uns auf Erkundungstour.
Die Eisenbahn wurde von ca. 250.000 asiatischen Arbeitern und ueber 60.000 australischen, britischen, hollaendischen und amerikanischen Kriegsgefangenen gebaut. Man hat im Oktober 1942 in Suedburma sowie in Thailand angefangen. Am 16 Oktober 1943 trafen sich die beiden Enden der Burma-Thailand-Eisenbahn in Konkoita in Thailand.
Fuer die Arbeiten wurde nur wenig modernes Werkzeug zur Verfuegung gestellt. Erde und Steine mussten mit Schaufeln, Spitzpicken und Hacken gebrochen werden und wurden dann in Koerben oder Saecken fortgetragen. Stein- und Erddaemme wurden durch Haende aufgeschuettet. Auch die Einschnitte durch Felsen wurden mit Hand gemacht. Metallgewindebohrer und Holzhammer wurden genutzt, um Loecher fuer Sprengstoff zu bohren. Die meisten der Bruecken auf der Strecke waren Holzbruecken, gemacht aus Holz aus dem umliegenden Dschungel.
Von April 1943 wurde die Arbeit stark forciert, da die Japaner im August fertig sein wollten. Dies wurde dann die beruechtigte 'Speedo'-Zeit. Die Kriegsgefangenen und asiatischen Arbeiter arbeiteten bis tief in die Nacht. Am Konyu-Einschnitt gab das flackernde Signalfeuer auf die ausgemergelten Arbeiter dem Platz seinen Namen: Hellfire Pass. In der 'Speedo'-Zeit, die in der Regenzeit war und verstaerkt durch das Ausbrechen von Cholera, starben Tausende von Menschen.
Von den 60.000 alliierten Kriegsgefangenen starben 12.399 (20%) beim Bau der Eisenbahn. Man glaubt, dass weitere 70.000 - 90.000 zivile Arbeiter gestorben sind. Die Gruende hierfuer war Mangel von anstaendigem Essen, total unangemessene medizinische Einrichtungen und zeitweise auch das brutale Umgehen von Aufpassern.
Das Essen, das die Kriegsgefangenen bekamen, war Reis, etwas getrocknetes Gemuese und getrockneten Fisch. Hunger fuehrte zu vielen Krankheiten und viele geschwaechte Kriegsgefangene, die unter erschreckenden Bedingungen lebten, wurden oft von Malaria, Diarrhoe, Cholera und tropischen Geschwueren heimgesucht.
Zwischen Dezember 1943 und August 1945 wurden etwa 220.000 Tonnen militaerisches Zubehoer ueber die Eisenbahn transportiert.
Heute werden noch 130km der Strecke genutzt - von Non Pladuk nach Namtok.
Wir liefen einen Teil der Strecke (ca. 8km) ab. Es war bullig heiss und wir waren die einzigen Menschen weit und breit. Die Landschaft hier war wunderschoen, aber die Vorstellung bei dieser Hitze zu arbeiten - der reinste Wahnsinn!
Als wir zurueck kamen, erwischten wir gerade noch den letzten Bus nach Sangkhlaburi. Mal wieder perfektes Time Management! Die Strecke von hier nach Sangkhlaburi und vor allem die letzten 25km gelten als die schoenste Strasse von Thailand. Serpentinen, ein staendiges Auf und Ab und rechts und links Wald oder See. Wirklich schoen!
Wir uebernachteten in einem Hostel, das von Armin, einem Oesterreicher, seit 11 Jahren gefuehrt wird. Hier trafen wir auch auf die beiden Deutschen Tommy und Michael, mit denen wir den Abend verbrachten.
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